Bairisch an Kindergärten und Schulen

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"Bairisch an Kindergärten und Schulen“

Ising - "Bairisch an Kindergärten und Schulen“ – so lautet ein vom Bayernbund-Kreisverband Rosenheim ins Leben gerufenes aktuell vorgestelltes Projekt.

„Bairisch an Kindergärten und Schulen“ – so lautet ein vom Bayernbund-Kreisverband Rosenheim ins Leben gerufenes und nunmehr mit dem Kreisverband Traunstein zusammen im Gymnasium Landschulheim Schloss Ising am Chiemsee aktuell vorgestelltes Projekt für Kindergärten, Grund-, Mittel- und Realschulen sowie für Gymnasien. Die Bayernbund-Initiative wurde in Ising von Staatssekretär Bernd Sibler vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus freudig begrüßt.

Freudig begrüßt wurden der Kultusstaatssekretär, die Veranstalter sowie ihre in der Bairischen-Sprach-Förderung verbündeten Organisationen und deren Vertreter von der Isinger Stubenmusi, von einer mit viel Blech und Holz aufwartenden Bläserklasse und von OStD Bärbel Ebner, der Schulleiterin vom Landschulheim in Ising. Aufgrund der Erkenntnisse, dass in der heute so ausgeprägten medialen und globalen Welt Tendenzen zunehmen, nach denen das gelebte Brauchtum, die Sprache und auch die eigene Geschichte an den Rand der kindlichen Erlebniswelt gerückt werden, startete der Bayernbund mit Unterstützung vieler Gleichgesinnter, unter anderem dem Bayerischen Trachtenverband die Initiative „Bairisch in Kindergärten und Schulen“.

Bairisch an Kindergärten und Schulen

Bei der Isinger Veranstaltung unter dem Motto „Freude an der Mundart wecken“ präsentierten der Integrationskindergarten St. Margareta von Frasdorf, die Grundschule von Halfing, die Mittelschule von Chieming und das Hertzhaimer Gymnasium in Trostberg eigene Projekte aus ihren Reihen, die teilweise auch in der Ausstellung mit vielerlei Literatur-Angeboten wiederzufinden waren. Die Kindergruppe vom Chieminger Trachtenverein (Trachtentanz) und die Johann-Rieder-Realschule in Rosenheim („Hans was duast denn du do?“) erfreuten mit wohl einstudierten Darbietungen. In seiner Festansprache sagte Kultusstaatssekretär Bernd Sibler: „Die Mundarten in Bayern sind ein unverzichtbarer Teil der Sprachkultur einer großen Zahl unserer Schülerinnen und Schüler, sie sind sogar für die Identitätsfindung junger Menschen in Bayern von wesentlicher Bedeutung“.

Die Ergebnisse der einzelnen Projekte fließen in die Initiative zeit.raum@bayern ein, die Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle vor einigen Monaten gestartet hat. Bayernbund-Landesvorsitzender Adolf Dinglreiter, die Kreisvorsitzenden Heinirch Wallner (Traunstein) und Christian Glas (Rosenheim) sowie Projektleiter Dr. Helmut Wittmann aus Seeon-Seebruck zeigten sich erfreut über den bisher erfahrenen Zuspruch sowie über den Aufruf von Staatssekretär Sibler an alle bayerischen Schülerinnen und Schüler, Projekte zu entwickeln, die sich mit den Menschen in ihrer Region, mit den vielfältigen Landschaften, mit der Kultur, der Geschichte und der Gegenwart vertieft auseinandersetzen. Unterstützt werden Bayernbund, Kultusministerium sowie Schulen und Kindergärten von bislang zwanzig Ansprechpartnern aus den Bereichen Literatur, Brauchtum, Musik, Geschichte, Handwerk/Künste und Natur/Umweltschutz. Auch die Anwesenheit von vielen politisch Verantwortlichen aus Landtag (Klaus Steiner), vom Bezirkstag (Sebastian Friesinger) sowie von den Landkreisen und Gemeinden zeugte davon, dass „Bairisch“ Zukunft hat.

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