"Anfängliche Befürchtungen zerschlagen"

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Atzing - Der Förderverein des Atzinger Feuerwehr- und Gemeindehauses zieht eine positive Bilanz: Im vergangenen Jahr wurde das Haus an jedem zweiten Tag genutzt.

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Eine erfreuliche Entwicklung und eine intensive Nutzung hat das Vereinshaus in Atzing auch im vergangenen Jahr erfahren. Im Durchschnitt wurde es mehr als jeden zweiten Tag in Form von Proben, Versammlungen oder Veranstaltungen genutzt. Darauf wiesen die Verantwortlichen bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins "Atzinger Feuerwehr-Gemeindehaus" hin. Zudem konnte der Förderverein der örtlichen Feuerwehr und dem Trachtenverein mit Spenden tatkräftig unter die Arme greifen.

Vorsitzender Peter Wendl berichtete im Florianstüberl, dass der Verein mit dem Beitritt von Bürgermeister Jürgen Seifert derzeit 90 Mitglieder zähle.

Schriftführer Werner Vietz erinnerte in seinem Jahresbericht unter anderem an den gelungenen Dorffasching sowie an ein Schafkopfrennen unter der Leitung von Fördervereins-Beirat Anton Harntasch.

Der Förderverein besteht nunmehr seit gut zehn Jahren. Wie Schatzmeister Ernst Reiter bilanzierte, wurden seitdem von Mitgliedern und Gönnern insgesamt 65000 Euro gesammelt. Dieses Geld kam und kommt dem Bau und Betrieb des Vereinshauses zugute.

Aufgrund einer mit dem Finanzamt abgestimmten Satzungsänderung sei es dem Förderverein fortan möglich, die Feuerwehr und den Trachtenverein nach dem Bau nun auch in deren satzungsgemäßen Aufgaben zu unterstützen. Im vergangenen Vereinsjahr konnte Reiter zufolge der örtlichen Feuerwehr mit 6000 Euro für das neue Mehrzweckfahrzeug und dem Trachtenverein "Daxenwinkler" mit 2000 Euro für die Anschaffung eines neuen Fahnenschrankes geholfen werden.

Aufgrund der guten Erfolge der bisherigen Faschingsveranstaltungen im Vereinshaus soll auch im nächsten Jahr am unsinnigen Donnerstag ein Atzinger Dorffasching durchgeführt werden.

Zweiter Vorsitzender und Feuerwehrvorstand Andi Riepertinger verwies auf viele Aktivitäten der Feuerwehr und gab bekannt, dass das neue Mehrzweckfahrzeug am Sonntag, 11. März, seiner offiziellen Bestimmung übergeben wird.

Für den Trachtenverein informierte Vorsitzender Anton Hötzelsperger über überörtliche Veranstaltungen, die im Vereinshaus stattgefunden hätten. Er betonte, dass die verschiedenen Räumlichkeiten allen Teilen der Gesellschaft offen stünden.

Zweite Bürgermeisterin Renate Hof sagte, dass nach den handwerklichen Leistungen beim Bau nun auch bei der Nutzung und Pflege des Hauses ein vorbildliches Miteinander herrsche. "Damit sind jegliche anfängliche Befürchtungen oder manch vorhandene Skepsis zerschlagen".

Vorsitzender Peter Wendl umschrieb das harmonische Miteinander so: ",Daxenwinkler' sind Feuerwehrler und Feuerwehrler sind 'Daxenwinkler'".

Zum Abschluss der Versammlung spendierte die Gemeinde eine Brotzeit, die Zweiter Feuerwehrvorstand Hans Fischer zubereitete.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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