Vom Jugendstil zur reinen Landschaft

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Nymphenburger Deckelvase um 1910

Prien - Zu den bedeutensten Malern der Chiemsee-Region zählt Rudolf Sieck. Einige seiner Werke sind ab dem 24. November im Alten Rathaus zu sehen.

Der gebürtige Rosenheimer erlernte zunächst einen kaufmännischen Beruf, ehe er sich um 1897 zur Kunst hinwendete und in München die Kunstgewerbeschule besuchte. Bekannt wurde er vor allem durch seine zahlreichen Illustrationen für die Zeitschrift „Simplizissimus“. Wichtig wurde dabei für ihn die Aufnahme in den Intellektuellenkreis um deren Herausgeber Albert Langen, die auch Freundschaften mit Ludwig Thoma und Hermann Hesse nach sich zogen.

Durch den Kunstverlag Hanfstaengel wurden die Arbeiten Siecks, als Kunst für das Volk, durch Farbradierungen zahlreich verbreitet. Die Priener Ausstellung zeigt nun in ihrer Galerie im Alten Rathaus erstmals wieder nach 13 Jahren, Gemälde, Aquarelle und Graphiken. Angefangen von seinem bedeutenden Frühwerk bis hin zu den späten Arbeiten in denen Sieck die graphische Bildgestaltung weitgehend aufgegeben hat.

Daneben sind Bilder von seinen Italienreisen, zu sehen. Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 24. November, um 19 Uhr, eröffnet. Zur Einführung spricht der Sieckexperte Michael Pilz von der Universität Innsbruck. Schon ab 18 Uhr ist im Heimatmuseum Prien eine Studioausstellung mit Nymphenburger Porzellanen zu sehen, zu dem Sieck die Dekorentwürfe geliefert hat.

Quelle: rosenheim24.de

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