Kaplan Christoph Klingan verabschiedet

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Kaplan Christoph Klingan verabschiedet

Prien - Die Gemeinde hat am Patroziniums-Festtag „Maria Himmelfahrt“ ihren Kaplan Christoph Klingan verabschiedet. Er wirkt ab dem 1. September als Erzbischöflicher Sekretär.

Zwei Jahre war Christoph Klingan Kaplan in der Pfarrei „Maria Himmelfahrt“ und im Pfarrverband Prien. Eigentlich waren drei Jahre des priesterlichen Wirkens in Prien und seinen zughörigen Pfarreien und Einrichtungen vorgesehen. Doch die Berufung für Christoph Klingan zum Erzbischöflichen Sekretär bei Erzbischof und Kardinal Reinhard Marx verkürzte die vorgesehene Zeit. Ab 1. September wird Kaplan Klingan seinen neuen Dienst in München antreten.

Kaplan Christoph Klingan verabschiedet

Feierlich verabschiedet wurde Christoph Klingan im Rahmen des Festgottesdienstes zum Patroziniums-Feiertag „Maria Himmelfahrt“. Hierzu ließen Chor und Orchester der Pfarrei erstmals die von Kirchenmusiker Rainer Schütz neu einstudierte „Mariazeller Messe“ von Joseph Haydn unter der Leitung von Rainer Schütz erklingen. Bei diesem Gottesdienst wurden auch die zahlreich von den Gläubigen mitgebrachten Kräuter gesegnet. Allein die fleißigen Mitglieder des Katholischen Frauenbundes fertigten für den „Frauentag“ 200 Kräuterbüscherl. Deren Verkaufserlöse kommen dem Kirchenschmuck und sozialen Zwecken zugute. Nach dem Gottesdienst versammelten sich Gläubige aus dem gesamten Pfarrverband im Pfarrheim.

Monsignore Bruno Fink würdigte dabei Kaplan Klingan als einen präzise und pünktlichen Mitarbeiter, der sich besonders um die Ausbildung und Betreuung der Ministranten sorgte. Fink versprach Klingan für seine neue Aufgabe ein interessantes Betätigungsfeld, da er selbst entsprechende Erfahrungen als Erzbischöflicher Sekretär beim damaligen Erzbischof Joseph Ratzinger und heutigen Papst Benedikt XVI machen durfte. Viele Gratulanten schlossen sich aus den Gremien und aus dem Pfarrleben an, unter anderem übergaben die fünf im Pfarrverband tätigen Pfarrsekretärinnen ein gemeinschaftliches Geschenk an den –wie Renae Hof stellvertretend sagte - sehr ruhigen und sehr verlässlichen Kaplan. Dieser dankte seinerseits der Pfarrköchin, den Ordensschwestern, dem Mesnerdienst und allen, die mit ihm zu tun hatten. „Die erste Priesterstelle prägt einen jungen Geistlichen am meisten, ich hatte in Prien großes Glück und empfang starkes Wohlwollen, dafür bedanke ich mich bei Euch allen ganz herzlich“, so der zukünftige Erzbischöfliche Sekretär.

Dank vieler fleißiger Hände von Ehrenamtlichen kam es abschließend noch zu einem Stehempfang mit Umtrunk und guten Gelegenheiten für persönliche Gespräche.

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