Kassenaffäre: Beer geht in Berufung

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Eggstätt - Endgültige Entscheidung verschoben: Stefan Beer, Ex-Bürgermeister von Eggstätt, und seine Ex-Geliebte sind im Prozess um die Eggstätter Kassenaffäre in Berufung gegangen.

Wie berichtet, waren beide vom Rosenheimer Schöffengericht verurteilt worden. Beer zu einer Geldstrafe von 6000 Euro, seine Ex-Geliebte zu einer Haftstrafe von 18 Monaten, ausgesetzt auf Bewährung.

Laut Andreas Kastenbauer, dem Anwalt von Beer, habe ein Gutachten bewiesen, dass Beer erst im September hätte erkennen können, dass die Kasse nicht mehr stimmt. Das Gericht sei aber der Ansicht, dass bereits im Mai 2007 erkannt worden sei, dass die Kassiererin in die eigene Tasche wirtschaftete, so Kastenbauer.

Wann der Berufungsprozess beginnt ist noch nicht klar. Sollte das Urteil gegen den Ex-Bürgermeister von Eggstätt im Berufungsprozess für rechtskräftig erklärt werden, bleibt es vermutlich nicht nur bei einer Geldstrafe. Es könne sein, dass Beer auch seine Pensionsansprüche verliere, so Kastenbauer.

Quelle: Radio Charivari

Rubriklistenbild: © pa/re

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