Kassenaffäre: Urteil jetzt rechtskräftig

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Ex-Bürgermeister Stefan Beer muss jetzt 10.500 Euro Strafe zahlen.

Eggstätt/München - Das Oberlandesgericht München hat nun endgültig einen Schlussstrich unter die skandalöse Kassenaffäre um den ehemaligen Bürgermeister Beer gezogen.

So wurde sowohl die Revisionsanträge von Stefan Beer als auch der Staatsanwalt als unbegründet verworfen. Beer muss nun wegen der Verleitung einer Untergebenen zu einer Unterschlagung 150 Tagessätze zu je 70 Euro zahlen, berichtet das OVB am Freitag.

In einer ersten Instanz wurde er vor dem Schöffengericht Rosenheim noch zu 100 Tagessätzen je 60 Euro verurteilt. Dagegen hatten er und die Staatsanwaltschaft Einspruch erhoben. Dann bekam Beer die jetzt gültige höhere Strafe, durch das Landgericht Traunstein aber nicht - wie von der Staatsanwaltschaft gewünscht - eine acht Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung.

Die Eggstätter Kassenverwalterin hatte 30.000 Euro veruntreut - und war zeitweise die Geliebte von Beer.

Quelle: rosenheim24.de

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