Kassenaffäre: Letzte Entscheidung

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Eggstätt/Rosenheim - Wegen der Eggstätter Kassenaffäre muss sich der ehemalige Bürgermeister Stefan Beer erneut vor Gericht verantworten - voraussichtlich aber zum letzten Mal.

Hat sich der ehemalige Bürgermeister bei den Vergehen seiner Ex-Lebensgefährtin der "Nichtverhinderung einer Straftat" schuldig gemacht, oder nicht? Diese Frage muss das Rosenheimer Schöffengericht am Dienstag, 12 Juli, ab 9 Uhr beantworten.

Wie bereits mehrfach berichtet, entwendete die Ex-Geliebte von Stefan Beer, die zugleich Kassenleiterin der Gemeinde war, wegen ihrer Drogensucht gut 33.000 Euro aus der Gemeindekasse. Mittlerweile legte die ehemalige Kassenleiterin ein Geständnis ab und wurde vom Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Heinrich Loeber zu einer Haftstrafe von 18 Monaten, ausgesetzt auf Bewährung, verurteilt.

Nach vier Jahren neigt sich der Skandal um die Eggstätter Gemeindekasse nun dem Ende entgegen, denn am Dienstag wird das Schöffengericht klären, ob sich auch der ehemalige Bürgermeister Beer bei der Eggstätter Kassenaffäre schuldig gemacht hat. Bereits im Oktober 2009 hatte das Rosenheimer Schöffengericht gegenüber Beer einen Strafbefehl zu insgesamt 120 Tagessätzen erlassen. Beer legte damals Berufung ein - jetzt fällt das endgültige Urteil.

vod

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