Kassenaffäre: Prozess erneut vertagt

Rosenheim/Eggstätt - Langsam wird der Prozess um die Eggstätter Kassenaffäre zu einer grotesken Angelegenheit. Am Dienstag ist die Verhandlung vor dem Schöffengericht Rosenheim erneut vertagt worden.

Dossier:

Eggstätter Kassenaffäre

Laut Bayernwelle SüdOst kam es nicht zu der angestrebten Verständigung zwischen Anklage und Verteidigung, da die ehemalige Kassenangestellte nicht zu einem Geständnis bereit war. Jetzt wird auf ein Sachverständigen-Gutachten gewartet, das klären soll, ob und in welchem Umfang in Eggstätt Gemeindegelder veruntreut worden sind. Die Berechnungen schwanken dabei zwischen 8000 und 51.000 Euro. Auf das mehrere Tausend Euro teure Gutachten hätte man verzichten können, wenn es zu einer Einigung gekommen wäre.

Ebenfalls angeklagt ist der ehemalige Bürgermeister von Eggstätt, Stefan Beer. Ihm wird Begünstigung vorgeworfen.

Vor Ende des Jahres sei eine Fortsetzung des Verfahrens eher unwahrscheinlich, hieß es aus dem Gericht.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

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