Landkreis übt die Katastrophe

Rimsting - Im Landkreis Rosenheim findet heute eine Katastrophenschutzübung statt, an der rund 600 Einsatzkräfte beteiligt sein werden.

In Rimsting wird in diesem Zusammenhang eine Kreisstraße mehrere Stunden gesperrt, zudem werden die Übenden Blaulicht und Martinshorn einsetzen. Die Übungslage sieht Ölaustritt in den Inn und einen Schulbusunfall vor, die Kreisstraße RO10 ist gesperrt.

Nach Auskunft des Sachgebiets Öffentliche Sicherheit und Ordnung am Landratsamt Rosenheim beteiligen sich rund 600 Einsatzkräfte daran. Es soll ein Leck in der Transalpinen Ölleitung gegen, die den Landkreis Rosenheim durchquert. Bis zu 3000 Kubikmeter Öl sollen in dem Bedrohungsszenario in den Inn gelaufen sein. Außerdem müssen sich die Einsatzkräfte mit einem Schulbusunglück auseinandersetzen, in dem zum Zeitpunkt des Unfalls rund 25 Kinder sitzen werden.

Die Übungsorte befinden sich im Inntal sowie im Raum Rimsting. Dort wird die Kreisstraße RO10 zwischen Rimsting und Natzing zwischen 7 Uhr und 12 Uhr komplett gesperrt.

Um die Situationen möglichst wirklichkeitsnah darstellen zu können, werden Blaulicht und Martinshorn zum Einsatz kommen und damit Sonderrechte in Anspruch genommen. Beteiligt sind mehrere Feuerwehren, das Technische Hilfswerk, die Rettungsdienste, die Polizei, mehrere Fachbehörden sowie Reservisten der Bundeswehr.

Die Übung beginnt um 7 Uhr morgens und wird gegen 12.30 Uhr enden.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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