Keine, fremde oder falsche Dokumente

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Rosenheim/Oberaudorf/Übersee - Insgesamt acht Afghanen sind der Bundespolizei in dieser Woche ins Netz gegangen. Sie hatten gar keine, fremde oder falsche Dokumente bei sich.

Am Mittwoch, 16. Februar, haben Schleierfahnder im Zug von Verona nach München vier afghanische Staatsangehörige vorläufig festgenommen. Wie sich bei der Kontrolle auf Höhe Rosenheim herausstellte, wollten sie die Beamten mit falschen rumänischen Ausweisen täuschen. Die Bundespolizei zeigte alle wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise an.

Drei weitere Afghanen nahmen Bundespolizisten am Dienstag und Mittwoch in italienischen Reisebussen auf der A 93 fest. Bei den Kontrollen auf Höhe Oberaudorf konnte sich keiner von ihnen ausweisen. Sie wurden wegen unerlaubter Einreise angezeigt.

Bereits am Montag überprüften Fahnder auf Höhe Übersee einen afghanischen Staatsangehörigen im Zug von Salzburg nach München. Der 28-Jährige wies sich mit einem niederländischen Reisepass aus. Die Beamten erkannten jedoch, dass der Pass nicht ihm gehörte. Eine Überprüfung des Papiers in der Fahndungsdatei ergab, dass das Dokument bereits als gestohlen gemeldet war. Der Mann wurde wegen Missbrauchs von Ausweispapieren sowie unerlaubter Einreise angezeigt und auf Anordnung des Amtsgerichts Traunstein in Untersuchungshaft genommen.

In dieser Woche sind Bundes- und Landespolizei demnach bereits acht afghanische Staatsangehörige ins Fahndungsnetz gegangen. Fünf von ihnen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an eine Münchner Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet. Ein 16-jähriges Mädchen und ein 15-jähriger Junge konnten der Obhut eines Jugendheims anvertraut werden. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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