Prien führt sehr wenig Wasser

Die Kiesbänke tauchen auf

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Nahezu ausgetrocknet ist in diesen Tagen die Prien.

Prien - Der trockenste November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen spiegelt sich auch in der Prien wider. Teilweise ist sie nur noch ein schmales Rinnsal - der Rest ist Kiesbank.

Der trockenste November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen spiegelt sich auch in der Prien wider. Sie führt sehr wenig Wasser, in Kaltenbach beispielsweise floss gestern nur noch ein schmales Rinnsal - der Rest ist Kiesbank.

Seit fünf Wochen hat es nicht geregnet. Nach den Vorhersagen der Meteorologen sind auch keine größeren Niederschläge in Sicht. Das spürt auch der Chiemsee. Sein Pegel ist an der Messstelle am Hafen in Stock unter die 50-Zentimeter-Marke gesunken. Bei der Chiemsee-Schifffahrt bleibt man trotzdem gelassen. Sollte der Wasserstand noch weiter zurückgehen, müssten die großen Dampfer notfalls an den Kopfenden der Stege festmachen und würden sich mit ihren Manövern dadurch etwas behindern. Den Fahrplan bringt ein niedriger See aber wohl nicht durcheinander. Vor sechs Jahren, Anfang Dezember 2003, brachten die Schiffe die Besuchermassen sogar bei noch weniger Wasser zum Christkindlmarkt auf die Fraueninsel. Damals lag der Pegel sogar nur bei 39 Zentimetern.

db/Chiemgau Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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