Legendär: Kiesgrubenfest am Tüttensee zum 30. Mal

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Erstmals bei einem Kiesgrubenfest tanzte und plattelte die Kindergruppe des Trachtenvereins.

Grabenstätt - Bei unerwartet strahlendem Sonnenschein konnte der Grabenstätter Trachtenverein sein legendäres Kiesgrubenfest mit einem Tag Verspätung am Tüttensee feiern.

Ins Leben gerufen hatten es 1979 die damals neu gewählten Vereinsvorstände Georg Schützinger und Franz Schmid unter dem Motto „Mia möchtn a eigenes Fest, de andern ham a oan“" und es wurde ein Bombenerfolg. Bis zu 1000 Gäste kamen damals zur Kiesgrube und der musikalische Frühschoppen, an dem von jeher die Musikkapelle Grabenstätt aufspielt, wurde bald zu einer festen Größe.

Die logistische Situation war und ist zwar nicht ganz einfach - so ist die Feuerwehr für die Wasserversorgung zuständig und es läuft den ganzen Tag ein Notstromaggregat -, aber der Aufwand hat sich bisher jedes mal gelohnt. Es bekam noch immer jeder sein Grillfleisch und seine Mass Bier.

Seit diesem Jahr gibt es einen neuen Vorstand, Schützinger, schließlich auch Bürgermeister, ließ sich nach 30 Jahren nicht mehr aufstellen. Und die Neuen führten auch gleich ein paar Neuerungen ein. So organisierte Sepp Fleischmann eine Hüpfburg und eine Malecke für die kleinen Besucher, die Kindergruppe des Trachtenvereins tanzte und plattelte, nachmittags ließ sich die Jugendkapelle des Musikvereins hören und für die Erwachsenen gab es einen Zubringerbus, der sie nach Bedarf in alle Ortsteile der Gemeinde brachte.

ma

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