Kollmannsberger zu Grabe getragen

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Der Sarg von Lorenz Kollmannsberger.

Prien - Über 1000 Trauernde erwiesen Lorenz Kollmannsberger am Samstag die letzte Ehre. Die prominenten Redner betonten nochmals die Verdienste des am 1. September überraschend Verstorbenen.

„Mit seinem Tod ist Prien ärmer geworden“, so fasste Priens Bürgermeister Jürgen Seifert die Gefühle aller Trauergäste zusammen. Er lobte Kollmannsberger als Kommunalspolitiker mit Leib und Seele, den sein Optimismus auszeichnete. „Er war ein begnadeter Redner mit viel Witz und Wissen“, so Seifert weiter.

Bilder von der Trauerfeier

Beisetzung von Lorenz Kollmannsberger

Finanzminister Fahrenschon hob Kollmannsbergers sympathische Seite hervor und lobte seine Weltoffenheit. Aber auch die Heimatverbundenheit des Alt-Bürgermeisters: „Wir verlieren einen engagierten Kämpfer für das Chiemgau und Oberbayern“.

Landrat Josef Neiderhell, sein Vorgänger Max Gimple und CSU-Größe Alois Glück lobten allesamt seinen unermüdlichen Einsatz für das Soziale und die gleichzeitige Zurückhaltung, die Kollmannsberger immer geübt hatte. Neiderhell: „Er war unser soziales Gewissen.“ Und Glück fügte in seiner Rede an: „Er war unermüdlich und stellte sich nie in den Mittelpunkt“.

Gimple erzählte folgende Anekdote, die den sozialen Standpunkt des Verstorbenen klarmacht: „Er packt einst einen Obdachlosen, steckte ihn in eine Badewanne und half ihm Arbeit zu finden.“

Andreas Becker, der Kollmannsberger in seiner Grabrede persönlich ansprach, würdigte ihn als „politischen Vater des Chiemsees“.  

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