Kontrollen auch nachts

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Rimsting - Die Gemeindeverwaltung wird sich künftig regelmäßig über die Messpunkte zur Radarüberwachung im Ort mit dem Zweckverband Oberland austauschen.

Er führt die Geschwindigkeitsmessungen im Auftrag der Kommunen durch. Grundlage für die Festsetzung neuer Messpunkte sollen die Auswertungen der Daten des gemeindlichen Tempoanzeigegerätes sein. Wenn in Straßenzügen Auffälligkeiten auftreten, werde mit dem Zweckverband eine mögliche Geschwindigkeitsüberwachung besprochen, erläuterte Regina Feichtner , Leiterin der Verwaltung, in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Wegen der großen Baustelle an der Sommerstraße habe die Messstelle an der Endorfer Straße über den Sommer nicht angefahren werden können, so Feichtner. Die Überwachung in beiden Richtungen werde aber in diesem Monat wieder aufgenommen.

Um Mütter, die ihren Nachwuchs zum Kindergarten bringen, zu sensibilisieren, sei das Anzeigegerät der Gemeinde regelmäßig in der Nordstraße postiert worden. gab Feichtner bekannt. Die Auswertungen werden, wie vom Gemeinderat gewünscht, im Kindergarten ausgehängt. Vermehrt solle das Anzeigegerät auch im Ortsteil Gmein eingesetzt werden, wo wegen der tiefen Senke eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h besteht. Eine "einmalige Sache" sei aller Wahrscheinlichkeit die Lkw-Kontrolle der Polizei in der Priener Straße gewesen, fuhr Feichtner fort. Große Holztransporter sollen mit überhöhter Geschwindigkeit besonders in der Nacht durch den Ort rasen. Der Zweckverband sei angewiesen worden, verschiedentlich auch in den Nachtstunden zu blitzen.

In der August-Sitzung war vom Gemeinderat auch nachgefragt worden, inwieweit Radfahrer verpflichtet seien, Radwege zu benutzen, im konkreten Fall den Weg am Kalkgruber Berg. In der jetzt vorliegenden Stellungnahme der Polizeiinspektion Prien erläuterte Wolfgang Schlemer , dass der Weg von der Finsterleitner Straße bis Sieglweiher als Gehweg mit dem Zusatzzeichen "Radfahrer frei" beschildert sei. Weil er nicht breit genug sei, habe er nicht als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgeschildert werden können. Das bedeute, dass der Radfahrer nicht gezwungen werden könne, den Weg zu benutzen. Die Beschilderung am Kalkgruber Berg müsse daher so bleiben. Es könnte aber sein, dass bei der Novellierung der Straßenverkehrsordnung die Mindestbreiten von Geh- und Radwegen etwas reduziert werden und die Beschilderung dann geändert werden könne.

th/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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