Bau von Kreisverkehr ist "ganz normal möglich"

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Bernau - Das Straßenbauamt Rosenheim hält nach wie vor an seinem Plan fest, in diesem Jahr einen Kreisverkehr an der Autobahnanschlussstelle Bernau zu bauen. Dabei gibt es aber Probleme:

Weil eine Vollsperrung der Ausfahrt jedoch nicht über einen längeren Zeitraum, sondern nur wenige Tage möglich ist, wie sich jetzt herausstellte, werden sich jedoch voraussichtlich Verzögerungen in der Ausführung ergeben.

Schon seit Jahren warten alle auf ihn: auf den Kreisverkehr an der Autobahnausfahrt Bernau, der dann hoffentlich bewirkt, dass sich keine Staus mehr ergeben. Die Planung steht, das Geld ist da - das Straßenbauamt steht in den Startlöchern. Mitte oder Ende August will die Behörde loslegen, so ihr Zeitplan, Ende Oktober dann fertig werden. Die Ausführungsplanung sei mittlerweile erstellt, so Axel Reinicke, Sachgebietsleiter im Straßenbauamt, gestern auf Anfrage der Chiemgau-Zeitung. Die Behörde gehe nun in die Ausschreibung der Bauarbeiten.

Einen Beitrag zum ersehnten Kreisverkehr hat die Gemeinde Bernau dieser Tage bereits geleistet: Sie hat die Bäume auf der Fläche entfernt, die für den Bau des Kreisverkehrs nötig ist.

Begonnen hat der Bauherr damit, die Verkehrsführung während der Bauzeit zu regeln. Und in diesem Zusammenhang kommt nun eine Festsetzung zum Tragen, die dem Straßenbauamt - und der Gemeinde, die das Projekt schon seit eh und je anschiebt - nicht so recht ins Konzept passt. In einer notariellen Vereinbarung mit einem Grundstückseigentümer ist festgelegt, dass die Autobahnausfahrt nur wenige Tage voll gesperrt werden darf. Bürgermeister Klaus Daiber sagte dieser Tage, dass der Kreiselbau neu überdacht werden müsse (wir berichteten in unserer gestrigen Ausgabe).

"Der Bau ist ganz normal möglich", sagt Reinicke. Allein die Ausführung dauere nun voraussichtlich "etwas länger" - wohl ein bis zwei Wochen.

Um das Vorhaben zügig verwirklichen zu können, wäre eine Vollsperrung der Ausfahrt über einen längeren Zeitraum ideal gewesen, so Reinicke. Weil sie aber nur wenige Tage möglich sei, müsse man nun andere Wege finden, den Verkehr, der sich an der Ein- und Ausfahrt der Autobahn ergibt, zu regeln. Die Gespräche über die Verkehrsführung an der Anschlussstelle Bernau während des Baus des Kreisverkehrs werden seinen Angaben zufolge fortgesetzt.

pü/Chiemgau Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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