Kulinarischer Herbst spendet für Haiti

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Wildenwart - Neun Wirte, neun Kollegen, neun Helfer: Gemeinsam spendeten sie jetzt für den Wiederaufbau von Haiti.

Die neun Wirte des Kulinarischen Herbstes aus dem Chiemgau und dem Inntal rundeten das Trinkgeld des Gala-Abends auf einen vollen Tausender auf und gaben ihn weiter an die Christoffel Blindenmission aus Potsdam für ihre Arbeit auf der Karibikinsel.

„Wir haben Ihren TV-Beitrag gesehen und uns über Ihre Organisation ausführlich informiert. Wir möchten auf diesem Wege mit einem bescheidenen Beitrag, Ihre großartige Arbeit unterstützen und wünschen Ihnen dazu weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen, aber auch viele helfende Hände!“ so die Gastgeber des Kulinarischen Herbst in ihrem Schreiben.

„Der „Kulinarische Herbst“ ist mittlerweile 15 Jahre alt. Vor 15 Jahren fanden sich einige engagierte Wirte in der Region zu dieser Gemeinschaft zusammen“, erklärte Christl Karner, als eines der Gründungsmitglieder dieser Vereinigung „die Gründungsorte des „Kulinarischen Herbstes“ waren Aschau, Bernau und Frasdorf, von den Gründungsmitgliedern sind mit dem Jägerstüberl in Bernau, der Schiessstätte in Aschau, dem Karner in Frasdorf und der Schlosswirtschaft in Wildenwart noch vier tragende Säulen übrig beblieben. Im Laufe der Jahre kamen einige weitere namhafte Wirtschaften zwischen Oberaudorf im Westen, Amerang im Norden, Rottau im Osten und Aschau im Süden dazu, andere blieben einige Jahre und gingen dann wieder weg. Der Stamm und mit ihm die Idee des Kulinarischen Herbstes aber blieb die ganzen Jahre ungeschmälert erhalten. Damit ist dieser Zusammenschluss der dauerhafteste und längste in Deutschland. Wir haben uns zwischenzeitlich in ganz Deutschland und im Nachbarland einen guten Namen gemacht“. Fünf Wochen lang boten neun Gaststätten im letzten Herbst zu verschiedenen selbst gewählten Themen den Gästen ihre Menüs an. „Sie wollten damit ihr fachliches Können auf der Basis von frischen regionalen Produkten einsetzen und damit die Besucher verwöhnen“, so Christl Karner. „15 Jahre hätten wir ohne die Unterstützung der Gäste nicht alleine gepackt, wir bauen darauf, dass sie uns auch in Zukunft die Treue halten werden“.

reh

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