Labyrinth zum Abschluss

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Michael Steindlmüller half in Rimsting seinerzeit tatkräftig mit, als die alte Orgel abgebaut wurde. Unser Archivbild zeigt ihn (vorne) mit dem damaligen und jetzt wieder tätigen Kirchenpfleger Rudi Mroczeck.

Prien - Die vielen freiwilligen Helfer haben am vergangenen Wochenende gute Arbeit geleistet. Das Festzelt mit Platz für rund 1600 Personen für die morgige Primiz in St. Salvator hat den Sturm am Mittwoch unbeschadet überstanden.

Und die Wettervorhersage für den heutigen Empfang von Pater Virgil und die Primiz selbst könnten schlechter sein.

Pater Virgil (Michael Steindlmüller) aus der Abtei St. Peter in Salzburg, wo er an Pfingsten seine Priesterweihe empfangen hatte, wird am heutigen Samstag in seiner Heimatpfarrei Prien erwartet. Der öffentliche Empfang mit der Blaskapelle Prien am Marktplatz mit anschließender feierlicher Vesper beginnt um 19 Uhr. Die Fahnenabordnungen der Vereine finden sich bereits ab 18.30 Uhr ein.

Am morgigen Sonntag beteiligen sich die Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen und Mitgliedern an der Primiz. Die Aufstellung zum Kirchenzug erfolgt um 8.30 Uhr in St. Salvator, der Zug selbst startet um 9 Uhr.

Der Primizgottesdienst mit der Chorgemeinschaft Prien und der Musikkapelle Wildenwart beginnt um 9.30 Uhr auf der Wiese beim "Moar z'Bruck" zwischen St. Salvator und Prien.

Nach der Primizfeier ist am Sonntag um 17 in der Wallfahrtskirche St. Salvator eine Dankandacht mit Einzelprimizsegen.

Nicht nur Prien, auch Rimsting als Heimatgemeinde von Pater Virgil sieht der Primiz freudig entgegen. Steindlmüller war zwei Jahre als Chorregent des Kirchenchores tätig und spielte auch die Orgel. Er setzte sich maßgebend für die Beschaffung einer neuen Orgel ein, die im Jahre 2000 eingeweiht worden war. Eine Nachprimiz in der Pfarrkirche Rimsting wird es am Samstag, 2. Juli, um 18.30 Uhr geben.

Am Montag, 27. Juni, wird um 17.30 Uhr am Priener Marktplatz mit Texten und Musik ein Labyrinth eröffnet - auf Wunsch des Primizianten als ökumenische Veranstaltung zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde Prien. Das Labyrinth gilt seit Urzeiten als Symbol für den eigenen Lebensweg, aber auch für die Suche nach Gott, "der eigentlichen Mitte unserer Welt".

Am Priener Marktplatz wird ein begehbares Labyrinth aufgebaut zum meditativen Abschluss der Feierlichkeiten. Die Veranstaltung wurde von der evangelischen Pfarrerin Christine Wackerbarth und Pater Virgil gemeinsam konzipiert.

"Alle Gläubigen sind eingeladen, sich von den Gedanken und Symbolen inspirieren zu lassen, um den eigenen Lebens- und Glaubensweg neu unter die Füße und in den Blick zu nehmen", erklärt der Primiziant diese Veranstaltung, deren Leitmotiv "der Weg zu Gott und zur Einheit der Kirchen" sei.

Um 19 Uhr am Montag ist dann in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" ein Gottesdienst mit Einzelprimizsegen. Anschließend werden Pfarrerin Wackerbarth und Pater Virgil am Labyrinth ein gemeinsames Nachgebet und einen Segen sprechen.

Das Labyrinth soll durch die musikalische Gestaltung durch den Posaunenchor und den Gospelchor der evangelischen Gemeinde Prien auch zu einem klanglichen Erlebnis werden.

hö/th/db/Chiemgau-Zeitung

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