Gleisarbeiten: Busse statt Züge

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Landkreis - Fast acht Kilometer Gleis modernisiert die Bahn ab dem 21. Mai zwischen Rosenheim und Bad Endorf. Die Fahrgäste müssen sich auf Behinderungen einstellen:

Erste Bauphase von 21. bis 31. Mai

Zusätzlich wird eine Eisenbahnbrücke bei Warisloh erneuert. Da für die Arbeiten, die auf der Strecke Rosenheim – Salzburg in mehreren Abschnitten erfolgen, jeweils ein Gleis gesperrt werden muss, kommen auf die Reisenden Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr zu. In der ersten Bauphase, die bis zum 31. Mai dauert, muss etwa jeder zweite Regionalzug zwischen Rosenheim und Prien durch Busse ersetzt werden. In den Abendstunden kommt es zudem zwischen Traunstein und Salzburg zu Verspätungen von bis zu zehn Minuten. Darüber hinaus wird der letzte Zug aus München (Abfahrt 23.50 Uhr) am Samstag, 25. Mai, zwischen Traunstein und Salzburg durch Busse ersetzt.

In Richtung Salzburg endet in der ersten Bauphase jeder zweite Zug bereits in Rosenheim. Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass für die Fahrgäste kein direkter Anschluss an den Schienenersatzverkehr in Richtung Chiemsee und Salzburg besteht. Die Ersatzbusse verkehren im Zweistundentakt ab Rosenheim. Von Prien aus können die Fahrgäste dann wieder im Zug weiter nach Freilassing/Salzburg fahren. Die Züge erreichen Salzburg zur gewohnten Ankunftszeit. Außerplanmäßig halten Railjet-Züge aus München auch in Rosenheim. Sie sind für Inhaber von Streckenzeitfahrkarten zwischen Rosenheim und Salzburg freigegeben.

In Richtung München endet fast jeder zweite Regionalzug bereits in Prien. Dort haben die Reisenden direkt Anschluss an den Schienenersatzverkehr in Richtung Rosenheim. Jedoch erreichen die Fahrgäste aufgrund der längeren Fahrzeiten der Busse keinen direkten Anschlusszug ab Rosenheim nach München. Außerplanmäßig halten Railjet-Züge aus Salzburg zum Ausstieg in Rosenheim. Die Deutsche Bahn weist zudem darauf hin, dass am Sonntag, 26. Mai, der erste Zug zwischen Freilassing und Traunstein (Abfahrt ab Freilassing 5.21 Uhr) entfällt und durch einen Bus ersetzt wird.

Zweite Bauphase im Juni

Während der zweiten Bauphase, die vom ersten bis zum 30. Juni dauert, endet werktags (außer samstags) sowie an den Wochenenden 8./9. Juni, 22./23. Juni und 29./30. Juni jeder zweite Zug in Richtung Salzburg bereits in Rosenheim. Erneut besteht kein direkter Anschluss an den Schienenersatzverkehr Richtung Chiemsee und Salzburg. Die Busse dorthin verkehren im Zweistundentakt ab Rosenheim. Von Prien aus können Reisende anschließend weiter mit dem Zug fahren. An den Wochenenden 1./2. Juni sowie 15./16. Juni wird jeweils sonntags jeder zweite Zug zwischen Rosenheim und Freilassing durch einen Bus ersetzt. Reisende aus München haben hier Anschluss an einen Expressbus nach Freilassing, er hält zusätzlich in Traunstein und Teisendorf. Reisenden mit Fahrziel Bad Endorf, Chiemsee oder Bergen empfiehlt die Deutsche Bahn, von München kommend die durchgehenden Züge zu nutzen. Es muss jedoch mit baubedingten Fahrzeitverlängerungen von bis zu 30 Minuten im Streckenabschnitt zwischen Freilassing und Salzburg gerechnet werden. Außerplanmäßig halten auch in der zweiten Bauphase Railjet-Züge aus München in Rosenheim. Sie sind für Inhaber von Streckenzeitfahrkarten zwischen Rosenheim und Salzburg freigegeben.

In Richtung München entfällt werktags (außer samstags) sowie an den Wochenenden 8./9. Juni, 22./23. Juni und 29./30. Juni jeder zweite Zug zwischen Prien und Rosenheim und wird durch Busse ersetzt. Die Busse verkehren im Zweistundentakt und bieten keinen direkten Anschluss weiter nach München. An den Wochenenden 1./2. Juni sowie 15./16 Juni fährt im Zweistundentakt jeweils an den Sonntagen ein Expressbus zwischen Freilassing und Rosenheim mit Unterwegshalten in Teisendorf und Traunstein. An den Samstagen verkehren zweistündlich zusätzliche Pendelbusse im Streckenabschnitt Prien – Rosenheim. An den Sonntagen fahren diese Pendelbusse im Zweistundentakt bereits zwischen Traunstein und Rosenheim und bedienen alle Unterwegshalte. Außerplanmäßig halten an allen Tagen wieder Railjet-Züge aus Salzburg auch in Rosenheim.

Behinderungen auch im Fernverkehr

Auch Züge des Fernverkehrs sind von den Bauarbeiten betroffen. Reisende müssen damit rechnen, dass die Züge länger unterwegs sind als gewohnt. Die dritte Bauphase zu den Gleiserneuerungen zwischen Rosenheim und Salzburg beginnt am 1. Juli und dauert bis zum 28. Juli. Die Einschränkungen für den Zugverkehr werden rechtzeitig veröffentlicht.

Die Deutsche Bahn bittet die Reisenden um Verständnis für die Behinderungen. Die Fahrplanänderungen werden in der Fahrplanauskunft im Internet oder am Fahrkartenautomaten berücksichtigt. Die Broschüren mit Baustelleninformationen liegen an den Stationen aus und werden im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten eingestellt. Informationen erhalten Reisende auch unter der kostenlosen Servicenummer 0800 5 99 66 55. DB Regio Bayern hält die Fahrgäste über jeweils aktuelle Einschränkungen im Zugverkehr ebenso per Streckenagent auf dem Laufenden.

Pressemeldung DB Regio Bayern

Quelle: rosenheim24.de

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