"Inntal-Allianz" engagiert sich am Kap

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Das dreiköpfige Organisations-Team von "Amandla Edufootball" erhielt von vier früheren Präsidenten der Rotary-"Inntal-Allianz" Clubwimpel überreicht (von links): Annika Beste, Professor Dr. Wolfgang Krawietz, Florian Zech, Dr. Ulrich Lorenz, Manfred Börger, Alan Da Silva und Eberhard Abé.

Landkreis/Kapstadt - Die Rotarier aus dem Inntal besuchten "Amandla Edufootball" in Kapstadt, eine Organisation, die von den aus Prien stammenden Florian Zech und Jakob Schlichtig gegründet wurde.

Die von den aus Prien stammenden Florian Zech und Jakob Schlichtig gegründete Organisation "Amandla Edufootball" in Kapstadt (Südafrika) vermittelt seit 2007 Bildungskonzepte für Waisen und Heimkinder im Township Khayelitsha.

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Über 2500 Mädchen und Jungen werden wöchentlich aus Heimen in und um Khayelitsha im Alter zwischen sechs und 18 Jahren über den Fußball an Verhaltensstrukturen herangeführt, die für uns selbstverständlich sind. So entwickelte Zech zusammen mit seinem Freund Schlichtig die Programme Fair Play (Grundlegendes Wertesystem), Lifeskills (Sozialkompetenzen), Tutoring (Schulbildung) und Leadership (Vorbilder), die heute Grundlage der Sozialarbeit von "Amandla Edufootball" sind. Schlichting ist in München Betriebswirt und koordiniert von dort aus die Kontakte mit Zech in Südafrika.

Im Rahmen eines sogenannten Tutoring-Programms finanzierten die Rotary-Clubs der "Inntal-Allianz" - die Clubs Kufstein, Rosenheim, Rosenheim-Innstadt und Wasserburg - jetzt die Nachmittagsbetreuung "Homework" für 120 Mädchen und Jungen für ein Jahr.

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Inzwischen arbeitet "Amandla Edufootball" mit der Philipp-Lahm-Siftung in Johannisburg und der Oliver-Kahn-Stiftung zusammen. Auch Michelle Obama, die Frau des US-Präsidenten, schaute sich zusammen mit Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu die Arbeit von "Amandla Edufootball" an, und auch der ehemalige britische Premierminister Tony Blair ließ sich bei einem Besuch in Kapstadt von Florian Zech eingehend über das Projekt informieren.

Während ihres achttägigen Besuchs am Kap übergaben die Rotary-Clubs der "Inntal-Allianz" an Zech und seine Mitstreiter entsprechend stolz ihre Clubwimpel, die nun auf die heimatliche Verbundenheit hinweisen. Zudem knüpften die Bayern Kontakte zum deutschsprachigen Rotary-Club "Am Kap". In vielen Gesprächen wurden Erfahrungen ausgetauscht, aber auch Anregungen und Ideen für weitere soziale Engagements geboren. "Wenn sich mehrere Clubs zusammentun, können wir größere Projekte stemmen", hofft Manfred Börger, Initiator der "Inntal-Allianz", hinter der über 200 Rotarier der Region stehen.

re/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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