Medical Park: 30 Millionen Euro für neue Klinik

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Das Rasthaus Felden am Chiemsee wird künftig ein Teil des Medical Parks mit 150 Betten

Bernau am Chiemsee - Die Freiberger Holding investiert 30 Millionen Euro in den Medical Park. Die Reha-Klinik am Ufer des Chiemsees soll umgebaut und erweitert werden.

"Parken verboten" steht in schwarzer Schrift auf einem gelben Schild. Es ist an einem Eisenzaun befestigt, der das in die Jahre gekommene Rasthaus Felden weiträumig abriegelt. Seit fünf Jahren steht das Gebäude leer. Die Amerikaner haben es nach dem zweiten Weltkrieg besetzt und für ihre Zwecke verwendet. Seit dem Abzug der ehemaligen Besatzer ist das Rasthaus mehr und mehr verkommen. 

Dieser Zustand soll sich nun aber ändern: Der Eigentümer des Medical Parks Chiemsee, Ernst Freiberger, will das marode Gebäude sanieren und umbauen. Etwa 500 Meter entfernt von den bisherigen Häusern des Reha-Zentrums, soll die neue Reha-Klinik mit etwa 150 Betten enstehen. Dafür will Freiberger 30 Millionen Euro investieren.

Die Pläne für den Umbau liegen bereits vor und wurden vom Bernauer Gemeinderat abgesegnet. Da das Rasthaus teilweise unter Denkmlaschutz steht, wird nur der Westflügel umgebaut.

Bilder vom Medical Park und Rasthaus Felden

Medical Park wird für 30 Millionen Euro erweitert

"Das alte Dach wird entfernt und durch ein neue Konstruktion ersetzt. Zu den bestehenden Gebäuden kommt einer neuer Pavillon hinzu", sagt Klaus Daiber, Bürgermeister von Bernau, im Gespräch mit chiemgau24. Auch sollen die bisherigen Parkplätze entfernt werden und dafür Grünanlagen entstehen.

Die Umbaupläne gehen aber noch weiter. Im Medical Park wird zu den bestehen Häusern "Kampenwand" und "Chiemsee" ein weiteres Gebäude mit 50 Betten und ein Therapiepavillon hinzukommen. Ein unterirdischer Gang verbindet dann das Haus "Kampenwand" mit dem Pavillon. Das neue Gebäude ist auch mit dem Haus "Chiemsee" und dem neuen Bettenhaus verbunden.

Im Medical Park werden Patienten betreut, dich sich einem orthopädischen Eingriff unterziehen mussten. Die Nachfrage nach dem Reha-Zentrum am Ufer des Chiemsees ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, so dass die Freiberger Holding sich für eine Erweiterung des Angebots entschieden hatte.

"Für unseren Ort bedeutet die neue Reha-Klinik 170 zusätzliche Arbeitsplätze und Aufträge für örtliche Firmen. Es ist das größte Investitionsvorhaben in der Region", betont Daiber. Nun muss das Landratsamt Rosenheim über den Bauantrag entscheiden. Daiber rechnet damit, dass es "spätestens im Frühjahr losgeht mit den ersten Arbeiten".

Stefan Forster  

        

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser