Unternehmer vom Engagement überzeugt

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Unternehmer vom Engagement überzeugt.

Gstadt - Die Björn-Schulz-Stiftung und die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig setzen für den weiteren Ausbau des Irmengardhofs am Chiemsee auf die Unterstützung von Unternehmen aus der Region.

Bei einem Unternehmerfrühstück warben Ludwig und Stiftungsgründer Jürgen Schulz um ein Engagement der heimischen Firmen und informierten die Teilnehmer über die benötigte Unterstützung. „Durch die großartige Weihnachtsaktion des OVB konnten wir den ersten Bauabschnitt schnell voranbringen“, so Schulz. „Jetzt sind wir im zweiten Abschnitt, und hier sind wir noch auf Spenden angewiesen.“ In dem neuen Gebäudeteil gibt es künftig auch Zimmer für Kinder, die wegen ihrer schweren Krankheit nicht mehr sitzen können und in Pflegebetten liegen. „Dafür brauchen wir breitere Eingänge und einen Bettenlift“, sagte Schulz.

Möglich ist beispielsweise eine Patenschaft für ein Zimmer, aber auch einzelne Arbeitsleistungen können die Firmen stiften. Im fertigen Gebäude werden bis zu 80 Erwachsene und Kinder im Irmengardhof Platz haben. Eltern und ihre schwer kranken Kinder, aber auch besonders die Geschwister, die sich vernachlässigt fühlen, erleben hier am Ufer des Chiemsees nicht nur eine Auszeit vom Alltag, sondern auch eine qualifizierte soziale und psychosoziale Betreuung.

Daniela Ludwig lobte das ausgezeichnete Konzept, das für die Familien-Aufenthalte im Irmengardhof entwickelt wurde. Die heimische Wahlkreisabgeordnete engagiert sich als „Botschafterin“ für dieses Projekt. „Ich erlebe die Stiftung auch mit ihrem Kinderhospiz in Berlin, und das Engagement ist bewundernswert. Ich würde mich persönlich sehr freuen, wenn Firmen aus der Region hier finanziell oder ideell helfen würden.“

Beim Frühstück dabei waren mittelständische Unternehmen, die Gesundheitswelt Chiemgau, die VR-Bank Rosenheim-Chiemsee und die Chiemsee-Schifffahrt. Ludwig Fessler von der Chiemsee-Schifffahrt lobte nach dem Rundgang durch das Gebäude das Konzept und das Engagement der Stiftung. „Die Lage hier ist ausgezeichnet, es ist ein schöner Platz für Familien, die diesen Aufenthalt nötig haben.“

Erstaunt waren die Unternehmer darüber, dass es für den Aufenthalt für die belasteten Familien keine Zuschüsse der Krankenkassen gibt. „Wir fallen hier durch das Raster der Krankenkassen“, erklärte Jürgen Schulz. „Doch zurzeit führen wir Gespräche mit verschiedenen Krankenkassen, um eine Lösung zu finden.“

Die Teilnehmer am Ortstermin werden ihre Gespräche mit der Björn-Schulz-Stiftung fortsetzen und nach Möglichkeiten suchen, den Irmengardhof zu unterstützen

Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig, MdB

Quelle: rosenheim24.de

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