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Feuerwehren in Feldwies gefordert

Nach Kinderzimmerbrand – Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro

Ein Kinderzimmer brannte in Übersee / Feldwies
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Ein Kinderzimmer brannte in Übersee / Feldwies

Am gestrigen Donnerstag (9. Dezember) wurden die Feuerwehren Übersee und Grassau um kurz vor 17 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Zimmerbrand im Kinderzimmer“ in die Greimelstraße im Ortsteil Feldwies alarmiert. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen und ein Ausbreiten der Flammen verhindern, dennoch ist ein Sachschaden von rund 100.000 Euro entstanden.

Übersee - Zudem waren umfangreiche Belüftungsmaßnahmen auf Grund der Rauchentwicklung nötig. Eine Frau musste wegen eingeatmeter Rauchgase vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

„Bei unserem Eintreffen stand ein Zimmer im ersten Stock in Flammen“, erklärt Kommandant und Einsatzleiter Rupert Kink von der Feuerwehr Übersee. Die Feuerwehr habt sofort mit mehreren Atemschutztrupps einen Innenangriff zur Brandbekämpfung gestartet und konnte so ein Ausbreiten des Feuers auf das weitere Gebäudeteile verhindern. Der Brandrauch hatte sich bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte auf das gesamte obere Stockwerk ausgebreitet. Deshalb waren neben der eigentlichen Brandbekämpfung auch umfangreiche Belüftungsmaßnahmen im Wohngebäude notwendig.

Innerhalb weniger Minuten war das Feuer durch sechs Atemschutzgeräteträger gelöscht. Die Nachlöscharbeiten sowie die Belüftung des Gebäudes dauerten rund zwei Stunden. Die Feuerwehrkräfte kontrollierten den Brandraum außerdem mittels Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester. Die mitalarmierte Feuerwehr Grassau brauchte nicht mehr einzugreifen und konnte nach kurzer Zeit in Bereitschaft wieder abrücken. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen gegen 19 Uhr waren die Einsatzkräfte aus Übersee noch für zwei Stunden zur Brandwache vor Ort.

Die Feuerwehren Übersee und Grassau waren mit etwa 40 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz. Zur Unterstützung der Einsatzleitung war der zuständige Kreisbrandinspektor Georg König vor Ort. Vom Bayerischen Roten Kreuz wurde neben einem Rettungswagen der Einsatzleiter Rettungsdienst zur Brandstelle geschickt. Eine Bewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung. Sie wurde zunächst vor Ort betreut und zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht. Die ebenfalls alarmierte Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 100.000 Euro. Sie hat zudem Ursachenermittlung zur Brandentstehung aufgenommen. Diese steht derzeit noch nicht fest, Hinweise auf einen Vorsatz liegen nicht vor.

Hob - Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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