Der Nachwuchs kann sich sehen lassen

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Der Nachwuchs des Fördervereins in Aktion.

Atzing - Eine Augenweide und ein Ohrenschmaus zugleich war die Versammlung des Fördervereins zugunsten der Jugend- und Erwachsenen-Blaskapelle von Wildenwart im Atzinger Vereinshaus.

Annähernd 60 junge Dirndl und Buam aus den Gemeindebereichen von Prien und Frasdorf machten mit harmonischem Spiel und mit sauberem Gewand den musikalischen Auftakt. Und auch die Versammlung selbst konnte sich sehen und hören lassen.

251 Mitglieder zählt derzeit der Förderverein. Allein zehn Neuaufnahmen konnte Vorsitzender Jakob Steiner aus den Reihen der Eltern im Rahmen der Versammlung noch hinzugewinnen. Deren Bereitschaften waren relativ leicht zu gewinnen, da innerhalb der Wildenwarter Musik bei Jugend, Blaskapelle und Förderverein viel Gutes geschieht und da sind zehn Euro Jahresbeitrag kein verprasstes Geld, sondern bestens angelegt.

Vorstand Steiner stellte bei seinen Ausführungen ein aus Spenden erstelltes Transparent vor, das die jungen Wildenwarter Musikanten bei ihren Auftritten begleiten soll. „Heuer waren wir beim Gäubodenfest in Straubing, nächstes Jahr dürfen wir wieder kommen“, so Jakob Steiner.

Impressionen von der Mitgliederversammlung

Auch die Berichte von Schriftführerin Elisabeth Fischer und von Kassiererin Irmi Aicher zeugten von einer erfolgreichen Vereinsführung und Musikförderung. Besonders erfreulich war zu vermelden, dass 11 mal mit Erfolg ein Leistungsabzeichen gemacht wurde, dass Auftritte in Atzing, Wildenwart, Achenmühle und Söllhuben möglich waren, dass mit der Musikschule Prien ein schönes Miteinander besteht und dass es viele Gönner gab.

Unter anderem wurden direkt Instrumente gespendet und mit einer privaten Geldspende von 5.000 Euro, war es möglich, neue Pauken anzuschaffen. Trotz der großen Anzahl der Jugendlichen innerhalb der Jugendkapelle soll im nächsten Jahr wieder ein Schnupperkurs in der Franziska-Hager-Schule Prien/Zweigstelle Wildenwart durchgeführt werden.

Motor all der Talentsuchen, Aus- und Fortbildungen sowie der Auftritte ist Jugendleiter, Zweiter Fördervereins-Vorstand und Dirigent Wolfgang Kink. Ihm dankte Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller von der Gemeinde Frasdorf für dessen Energie, Ehrgeiz und Freizeitopferbereitschaft.

Alsdann leitete die Bürgermeisterin die Neuwahlen, die nur beim Amt der Schriftführerin eine Änderung brachte. Elisabeth Fischer wurde nach 10 Jahren von Astrid Sandner aus Frasdorf abgelöst und mit einem Präsent der Vorstandschaft verabschiedet.

Die Wahl ergab folgende Ergebnisse: 1. Vorstand Jakob Steiner („Mein Ziel sind 300 Mitglieder“), 2. Vorstand und Jugendleiter Wolfgang Kink, 1. Kassiererin Irmi Aicher, 1. Schriftführerin Astrid Sandner, Beisitzer Kathi Auer, Hans-Peter Priller und Maria Bohrer, stellvertretende Jugendleiterin Eva-Maria Gruber sowie Kassenprüfer Helmut Rosenwink und Sebastian Graf (für den bisherigen Prüfer Markus Kalal).

Quelle: rosenheim24.de

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