Neubau in Seestraße im Jahr 2012

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Wenig Platz für Autofahrer und Radler ist in der Unterführung der Seestraße an der Bahnlinie. Doch auch der Neubau wird nicht breiter: Die Gemeinde will nicht noch mehr Verkehr in dieser Straße haben. Außerdem schrecken sie die Kosten für eine Verbreiterung ab.

Rimsting - Die Deutsche Bahn (DB) will die Eisenbahnunterführung in der Seestraße in Rimsting 2012 erneuern.

Dieses Jahr habe sie in einem Schreiben an die Kommune genannt, berichtete Bürgermeister Josef Mayer in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Schon seit langem plant die Bahn einen Neubau. Und noch etwas steht jetzt fest: Die neue Unterführung wird genauso breit und hoch wie die alte. Die Bahn hatte die Gemeinde gefragt, ob sie eine Verbreiterung oder Erhöhung etwa für die Anlage eines Fußgängerweges oder auch für die Durchfahrt größerer Fahrzeuge wünsche. Doch die Kommune winkt ab. Der Grund: Zum einen will sie nicht mehr Verkehr auf der Straße Richtung See, zum anderen möchte sie - was in diesem Fall erforderlich wäre - nicht in die Lage kommen, sich an den Kosten beteiligen zu müssen.

Mayer: Einige Monate gesperrt

Die neue Unterführung werde in etwa die Ausmaße aufweisen wie die alte, so Bürgermeister Mayer. Sie werde in einer lichten Weite von 4,5 Meter und einer Höhe von 3,3 Meter gebaut. Die Seestraße werde in diesem Abschnitt während der Bauarbeiten für einige Monate gesperrt. Nur ein Fußgängerverkehr sei möglich.

Der Gemeinderat hatte das Projekt schon diskutiert. Auch in einer Bürgerversammlung kam das Vorhaben zur Sprache.

Der Gemeinderat beschloss jetzt, keine Veränderungen am Brückenbauwerk zu beantragen.

th/Chiemgau-Zeitung

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