260 neue Schilder rund um den See

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So sehen die neuen Schilder für Radfahrer und Fußgänger aus, die rund um den Chiemsee im Rahmen der Neukonzeption des Uferwegs aufgestellt werden sollen. Repro Thümmler

Rimsting/Chiemsee - Im Rahmen der Neukonzeption des Chiemsee-Uferwegs wollen der Abwasser- und Umweltverband (AZV) und seine Mitgliedsgemeinden auch ein einheitliches Beschilderungskonzept schaffen.

In der jüngsten Sitzung im AZV-Verwaltungsgebäude in Stiedering wurde es vorgestellt.

Kürzlich hat der AZV den Hauptantrag zur Förderung des Mammutprojekts bei der Regierung eingereicht. Wie wiederholt berichtet, werden die Maßnahmen bezuschusst. Ziel der Gesamtkonzepts ist es vor allem auch, an vielen Stellen Radfahrer und Spaziergänger auf unterschiedlichen Routen zu leiten und so den rund 40 Jahre alten Uferweg zu entlasten.

Der Förderantrag enthält auch ein Konzept zur neuen Beschilderung. AZV-Umweltbeauftragte Marlene Berger Stöckl stellte es den Verbandesräten nun in Stiedering vor.

Berger-Stöckl informierte darüber, dass in der Zwischenzeit zwei Arbeitskreise getagt hätten, um diese begleitenden Maßnahmen, gemeinsam mit Gemeinden, Touristikern und interessierten Bürgern zu definieren. Außerdem sei den Gemeinden ein Fragebogen zu möglichen Maßnahmen zugegangen, die ebenfalls mit den Bürgermeistern und Touristikern besprochen worden seien.

Ganz vorne auf der Liste, so Berger-Stöckl, habe eine gemeinsame einheitliche Beschilderung des Chiemseeuferweges gestanden. Sie solle zum einen dem bayerischen Standard entsprechen, zum anderen aber auch die Wünsche der Gemeinden berücksichtigen.

Für das Routenkonzept "Chiemseerundweg" sei in zwei eigenen Arbeitskreisen mit den Bürgermeistern, Touristikern und Bürgern eine einvernehmliche Lösung gefunden worden. Der genaue Bedarf an Schildern soll in den nächsten Wochen schrittweise bei den Gemeinden erfasst werden, so die Umweltbeauftragte.

Nach einer ersten Abschätzung sollen rund 260 neue Schilder beschafft werden: je 25 Entfernungsschilder für Radfahrer und Fußgänger, je 80 Richtungs- und sogenannte Serviceschilder sowie 50, die den Weg zum Rundweg weisen; außerdem 20 Hinweistafeln und eine übersichtskarte für Rundweg-, Rennrad- sowie örtliche und regionale Routen in einer Auflage von zunächst 3000 Exemplaren.

Die heutige Rundweg-Beschilderung ist zum Teil veraltet, lückenhaft und uneinheitlich. Die Forderung sei daher, eine einheitliche und zeitgemäße Beschilderung des gesamten Rundweges sowie eine Umsetzung des neuen Routenkonzepts, fasste Berger-Stöckl zusammen. Ferner müssten Standards für Themen und Fernradwege berücksichtigt werden, die Beschilderung aber auch maßvoll, eindeutig und kostengünstig sein.

Veraltete Schilder, beispielsweise für nummerierte Radwege, sollen im Zuge der Neugestaltung entfernt werden.

th/Chiemgau-Zeitung

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