Auf dem Weg zu neuen Uferwegen

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Die Kurve in Aiterbach, an der sich Gemeinde und Staatsstraße treffen, wird für Radfahrer sicherer, weil der Chiemsee-Uferweg verbreitert wird.

Rimsting (CH-Z) - Nach dem ersten Spatenstich für die Neukonzeption des Chiemseeuferweges mit Regierungspräsident Christoph Hillenbrand in Aiterbach in der Gemeinde Rimsting sind die Bauarbeiten dort in vollem Gange.

Es ist zwar nur ein kurzer Abschnitt entlang der Staatsstraße, der in Aiterbach verbreitert wird, aber für die Radfahrer und Fußgänger ein sehr wichtiger. Das ist schon an den Kosten von 91000 Euro zu erahnen, die der Freistaat Bayern in vollem Umfang trägt.

Der Uferwegabschnitt von Schafwaschen bis zur Einmündung in die Staatsstraße nach Breitbrunn führt an der Gemeindestraße entlang. Von der Kreuzung verläuft er rund 100 Meter an der vielbefahrenen Staatsstraße entlang, bis er wieder rechts in den bestehenden Uferweg beim Bootshafen Meltl nach Breitbrunn einmündet.

Kurve wird breiter und damit sicherer

Das Stück neben der Staatsstraße ist bisher sehr schmal, sodass sogar zwei Radfahrer, die sich entgegenkommen, Schwierigkeiten haben, aneinander vorbeizukommen. Noch enger wird es, wenn auch noch Fußgänger auf diesem Uferwegabschnitt unterwegs sind.

Der Weg wird auf 2,50 Meter verbreitert und die Kurve, in der Radler von der Gemeinde- auf die Staatsstraße abbiegen oder umgekehrt, wesentlich aufgeweitet und damit sicherer gemacht. Sie wird zusätzlich mit Begrenzungspfählen zur Straße hin abgesichert.

Im Rahmen der Baumaßnahme wird für die Staatsstraße in diesem Abschnitt eine neue Entwässerung verlegt. Dies ist auch ein wesentlicher Grund dafür, dass die Kosten relativ hoch sind. Weil die Gebäude des Seminar- und Erholungszentrums der Landesbank in diesem Bereich tiefer liegen als die Fahrbahn, gab es dort bei starken Regenfällen wiederholt Probleme, wenn Wasser von der Straße in das Grundstück lief.

Warteplatz für Busfahrgäste

Dem Abwasser- und Umweltverband (AZV) Chiemsee als Bauträger ist es zudem gelungen, dass an der Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine kleine Aufstellfläche für wartende Fahrgäste entstehen kann. Eine größere Grundabtretung, um ein Wartehäuschen bauen zu können, war nicht zu erreichen, so AZV-Vorsitzender und Rimstinger Bürgermeister Josef Mayer. In Richtung Breitbrunn besteht schon eine Haltebucht für Busse mit Wartehäuschen bei der Landesbank.

Der Bürgermeister zeigte sich im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung optimistisch, dass die nötigen Grundabtretungen für den nächsten geplanten Radwegabschnitt von Aiterbach entlang der Staatsstraße bis Hochstätt bald unter Dach und Fach kommen. Wenn die Verhandlungen günstig verlaufen, könne schon im März 2010 mit dem Bau begonnen werden.

th/Chiemgau-Zeitung

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