Bald neues Bauland in Rimsting

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Die teuerste und größte Baumaßnahme in der Gemeinde Rimsting war 2010 der neue Geh- und Radweg von Aiterbach über Hochstätt bis zur Gemeindegrenze Beitbrunn. Unser Bild entstand bei der Einweihung.

Rimsting - Nach mehreren Jahren wird es voraussichtlich im Herbst wieder Bauland für Einheimische geben. Das hat Bürgermeister Josef Mayer bei der Feier des Gemeinderats zum Jahreswechsel angekündigt.

In geselliger Runde im Gasthof "Seehof" trafen sich die Räte mit Ehrenbürgern und Bürgermedaillenträgern der Gemeinde. Eine Stubenmusik aus Greimharting umrahmte den Abend musikalisch.

Der Jahresrückblick und die Vorschau des Bürgermeisters auf 2011 wurden mit Bildern aus dem Gemeindegeschehen begleitet. Zahlreiche Maßnahmen seien 2010 verwirklicht worden und im neuen Jahr würden es nicht weniger sein, so Mayer.

Nach Abschluss des Kaufvertrags und Durchführung des Bauleitverfahrens könnten voraussichtlich im Herbst westlich der Fichtenstraße fünf Baugrundstücke an Einheimische vergeben werden, kündigte er an.

Gemeinde wurde "energie-autark"

Der Bürgermeister erinnerte unter anderem an die in besonders kurzer Zeit erfolgte energetische Sanierung des Kindergartens Greimharting mit neuer Pelletsheizung, mit der auch das Gemeindehaus, das Feuerwehrhaus und die Filialkirche versorgt werden könnten. Auch die Neugestaltung des Dorfplatzes in Greimharting mit Maßnahmen zum Erhalt der hundertjährigen Eiche sei wichtig gewesen.

Mit dem Einbau von Fotovoltaikanlagen auf den Dächern des Wertstoff- und Bauhofes seien die gemeindlichen Gebäude, zusammen mit den bereits bestehenden Anlagen, "energie-autark" geworden. Weil es auch immer mehr private Fotovoltaikanlagen gebe, könne sich die Gemeinde rechnerisch schon zu 70 Prozent mit Strom selbst versorgen.

Mayer erinnerte weiter an den Bau des neuen Weges, vorrangig für Radfahrer, von Aiterbach über Hochstätt bis zur Gemeindegrenze, für den sogar die Staatsstraße in einem Teilstück verlegt worden war.

In Rimsting sei der Kindergarten nach sechs Jahren gründlich renoviert und gestrichen worden. Mit Förderung aus dem EU-Programm "Leader" habe der Kirchplatz neu gestaltet werden können, der zusammen mit dem Greimhartinger Dorfplatz Ausgangspunkt für den künftigen Erlebnisweg zur Ratzinger Höhe sei.

Auf der Ratzinger Höhe selbst werde heuer ein 13 Meter hoher Aussichtsturm aufgestellt und ein Erlebnisspielplatz angelegt. Auch der Erlebnisweg selbst mit einzelnen Spielstationen werde immer konkretere Formen annehmen.

Am Chiemsee, in der Aiterbacher Bucht, baue die Gemeinde eine neue Schwimmsteganlage in ihrem Seglerhafen. Der frühe Wintereinbruch habe allerdings die Arbeiten dort ebenso unterbrochen wie den Fortschritt beim Bau des neuen Sportheims in Westernach.

Für die tatkräftige Mithilfe und das gute Klima im Gremium dankte der Bürgermeister den Gemeinderäten. Als Präsente gab es den Fotokalender 2011 der Gemeinde und jeweils ein mit Pralinen gefülltes Schokoladenschweinchen.

th/Chiemgau-Zeitung

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