Neues Clubheim feierlich eingeweiht

Bernau - Umrahmt von einem "Tag der offenen Tür" hat der Tennisclub sein neues Vereinsheim eingeweiht. Stolz präsentierten die Tennisfreunde ihre neue Heimat.

In das Clubheim haben die Tennisspieler jede Menge Arbeit selbst investiert. Diese Eigenleistung, wie die Kameradschaft und das gepflegte Vereinsleben zogen sich wie ein roter Faden durch die Ansprachen von Vorstand, Bürgermeister und Pfarrer. Das regnerische Wetter tat der Feierlaune keinen Abbruch. Viele Bürger und Mitglieder waren gekommen, um die Weihe durch Pfarrer Josef Bacher zu erleben.

Das neue Tennisheim weihte Pfarrer Josef Bacher (Mitte).

Werner Schuhmann, der Vorsitzende, lobte die "fleißigen Handwerker und fleißigen Mitglieder". Ohne sie "säßen wir überhaupt nicht hier". Längst "fällig" gewesen sei der Neubau. Die Vorstandschaft habe trotzdem lange und hitzige Debatten im Vorfeld geführt. Am 19. März 2010 hätten schließlich die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung "grünes Licht" gegeben. Am 7. August habe man mit dem Abriss begonnen.

Nunmehr diene der alte Dusch-Container als Werkzeug- und Geräteraum, auch die Pergola habe "dran glauben müssen". Und Schuhmann blickte mit einem Lacher zurück: "Die sollte eigentlich gar nicht weichen." Schon im Winter habe man mit dem Innenausbau anfangen können.

Der Vorsitzende hob vor allem die 2800 Stunden hervor, die die Mitglieder ehrenamtlich in "ihr" Clubheim gesteckt hätten. "Das ist ein beispielhafter Zusammenhalt", unterstrich er und dankte in diesem Zusammenhang auch der Gemeinde und den zahlreichen Sponsoren. "10.000 Euro haben auch die Mitglieder gespendet", fasste er zusammen. Er versprach, dass im Herbst eine Feier für die zahlreichen fleißigen Helfer steigen werde. Für besonders Engagierte hatte der Vorstand auch Präsente dabei.

Bürgermeister Klaus Daiber bezeichnete den Tennisclub als "hervorragend geführten Verein", der durch seinen Zusammenhalt und durch die vielen Eigenleistungen gezeigt habe, "wie es geht". Der Rathauschef lobte die Räumlichkeiten: "Das ist nicht nur ein reiner Zweckbau." Den Zuschuss der Gemeinde könne er mit "gutem Gewissen" überreichen angesichts der zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Mitglieder. "Das sind über 100.000 Euro an Arbeitsstunden", überschlug er, gratulierte dem Tennisclub und sprach von einem "tollen Ergebnis".

Pfarrer Josef Bacher zitierte aus dem Zweiten Vatikanischen Konzil, weil "es so gut passt": "Die Freizeit soll sinnvoll der geistigen und körperlichen Gesundheit dienen und dem psychischen Gleichgewicht", so Bacher. "Wenn man beruflich angespannt ist, dann schlägt man den Tennisball" und finde Entspannung. Auch Bacher hob die Gemeinschaft hervor, Fairplay beim Spiel und die gegenseitige Achtung. Er lobte insbesondere die gelungene Innengestaltung.

Der Pfarrer weihte das neue Heim und ging dabei durch jeden Raum. Anschließend gab es für die Gäste Gutes aus der neuen Küche und jede Menge leckere Kuchen, die die Tennisspielerinnen gebacken hatten.

daa/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © Berger

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