Neues Verfahren doch nicht nötig

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Fraueninsel - Für den Bau eines öffentlichen Schwimmstegs auf der Westseite der Fraueninsel muss die Gemeinde Chiemsee kein neues Genehmigungsverfahren durchführen.

Wie in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt wurde, konnte Bürgermeister Georg Huber bei einer Ortsbesichtigung die Sachbearbeiterin der Abteilung Wasserrecht beim Landratsamt Traunstein als Genehmigungsbehörde und die Vertreter der staatlichen Seenverwaltung als Grundeigentümer davon überzeugen, dass die Änderungen der Planung nur geringfügiger Natur sind.

Es sei nur eine so genannte Tektur (Änderungsantrag) notwendig, erklärte der Bürgermeister. Allerdings werde die Genehmigungsbehörde in dieses vereinfachte Verfahren alle beteiligten Fachstellen mit einbeziehen.

Zu Beginn hatte der Bürgermeister ein Schreiben des Landratsamtes verlesen, in dem die Behörde aufgrund der Änderungen ein neues Genehmigungsverfahren verlangt hatte. Aufgrund der Prüfberichte der Statiker habe es einige Änderungen der Planung gegeben. Die wichtigste: Auf den ersten 50 des insgesamt rund 150 Meter langen Schwimmstegs sind zur Verankerung nun vier Pfähle (Dalben) anstelle von Ankersteinen vorgesehen. Huber hatte nach eigenen Angaben bei der Ortsbesichtigung die Behördenvertreter davon überzeugen können, dass die Schwimmsteganlage nicht 13,5 Meter länger werde, wie diese angenommen hätten, sondern fünf Meter kürzer. Auch würden die Pfähle im vorderen Bereich nicht drei, sondern nur 2,20 Meter aus dem Wasser herausragen.

Der Gemeinderat war einstimmig damit einverstanden, dass ein Tekturantrag zusammen mit den Prüfberichten der Statiker beim Landratsamt gestellt werden soll.

Dabei wird die Gemeinde als alleiniger Bauherr auftreten. Bisher war noch der Wassersportverein Fraueninsel (WVF) mit dabei.

th/Chiemgau-Zeitung

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser