"Nicht erkennbare konstruktive Mängel"

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Eine Million Euro wird es voraussichtlich kosten, das muschelförmige Dach des Prienavera zu sanieren und mit neuen, energiesparenden Folien zu versehen.

Prien - Das Prienavera wird voraussichtlich ab 12. April für voraussichtlich zwölf Wochen schließen. In dieser Zeit soll das Dach des Erlebnisbads erneuert werden.

Bei der Vermieterversammlung im Café "Heider" informierte Ferdinand Reb, der Geschäftsführer der Priener Tourismus GmbH (PTG), über die voraussichtliche Schließung des Prienavera.

Neben der Behebung von Mängeln an der Konstruktion, die früher "nicht erkennbar waren", solle auch der Wärme-Kälte-Austausch durch die Verwendung neuer Dachfolien eingeschränkt und so der Energieverbrauch gesenkt werden. Wie berichtet, kalkuliert die Marktgemeinde mit Sanierungskosten von rund einer Million Euro.

Reb versprach, die Vermieter vor der Schließung ins Prienavera einzuladen, um ihnen die Sanierungsmaßnahmen zu erläutern, und bat sie um "wohlwollende Informationen" der Urlauber. "Nennen Sie Ihren Gästen mögliche Ausweichmöglichkeiten", appellierte Reb.

Das Prienavera ist nicht die einzige Baustelle, die ab dem Frühjahr die Bewegungsmöglichkeiten in Prien einschränken. Reb nannte den Neubau des Kreisels beim Chiemsee-Center ab 1. März bis Juli und den bevorstehenden Bau der Volks- und Raiffeisenbank an der Hochriesstraße.

Für das Erlebnisbad nannte er ein mögliches Zeitfenster von zwölf Wochen für die Sanierung. Natürlich bleibe aber in dieser Zeit die Sauna ebenso geöffnet wie das Strandbad ab Anfang Mai.

Reb machte aber deutlich, dass auch nach der Sanierung aufgrund der Konzeption des gesamten Baus eine Anfälligkeit gegen starken Ostwind bleiben werde und das "starke Wärme-Kälte-Empfinden der Gäste" nie ganz behoben werden könne.

daa/Chiemgau-Zeitung

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