Noch keine Klarheit über Nachtexpress

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Prien/Traunstein - Der Priener Jugendrat will eine Nachtbuslinie auf die Beine stellen, die Nachtschwärmer freitags und samstags aus Richtung Traunstein nach Hause bringt.

Der "Chiemgau Nachtexpress", so der Arbeitstitel, soll auch in Bernau und Rimsting halten. Die Bürgermeister dieser Gemeinden haben grundsätzlich Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung signalisiert.

In der jüngsten Sitzung des Jugendrats im Rathaus berichtete Vorsitzender Lukas Seebrecht, dass die Rosenheimer Verkehrsgesellschaft (RoVG) ein Drittel der Kosten übernehmen könnte. Insgesamt wird der Betrieb für ein Erprobungsjahr voraussichtlich 22.000 Euro kosten.

Der Bus mit 60 Plätzen, den ein privater Unternehmer betrieben würde, soll in den Nächten auf Samstag und Sonntag jeweils zweimal (1 Uhr und 1.45 Uhr) in Übersee Nachtschwärmer aufnehmen, die mit der Nachtbuslinie ins Achental aus Traunstein kommen. Als Fahrpreis sind zwei Euro im Gespräch. Der Jugendrat hofft, dass im Januar mögliche Zuschüsse der Kommunen Prien, Bernau und Rimsting geklärt werden können.

Im Januar steht auch die Neuwahl des Priener Jugendrats an. Seebrecht und seine Stellvertreterin Nadine Jochim werden voraussichtlich nur noch bis Herbst nächsten Jahres, wenn sie ihre Schullaufbahn beenden, zur Verfügung stehen.

db/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © pa

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