Plan für Supermarkt entsteht

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Der Entwurf des Bebauungsplanes als Grundlage für den Bau eines Einkaufsmarktes an der Bahnhofstraße in Rimsting. (Grafik in größerer Auflösung)

Rimsting - Ein Vollsortimenter rückt in Rimsting immer näher. Die Gemeinde ging jetzt den nächsten Schritt dafür.

Nach einer Grundsatzentscheidung in der vorigen Sitzung für die Ansiedlung eines Lebensmitteleinkaufsmarktes gab der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung im Rathaus als nächsten Schritt auf dem Weg zum Bau "grünes Licht" für die Eröffnung des sogenannten Bauleitverfahrens für dieses Projekt.

Flächennutzungsplan wird auch geändert

Das Gremium beschloss die Aufstellung eines Bebauungsplanes "Einkaufsmarkt Bahnhofstraße" sowie ebenso einstimmig die ebenfalls erforderliche Änderung des Flächennutzungsplanes, mit der die bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen als "Sondergebiet Lebensmittelmarkt (Vollsortimenter)" dargestellt werden.

Es folgt jetzt die sogenannte frühzeitige Beteiligung der "Träger öffentlicher Belange" (Ämter und Behörden) und der Rimstinger Bürger in Form der öffentlichen Auslegung.

Ein leistungsfähiger Lebensmittelmarkt sei seit langem der Wunsch der Rimstinger Bevölkerung, zumal der vorhandene Lebensmittelmarkt in der Ortsmitte gegenüber des Rathauses aufgelöst werden soll, kam in der Begründung für die Aufstellung des Bebauungsplanes zum wiederholten Mal eindeutig zum Ausdruck.

Bürgermeister Josef Mayer erinnerte daran, dass seit längerer Zeit nach einem geeigneten Standort für einen neuen Markt als örtlichem Versorger gesucht worden sei. Dieser sei nun westlich der Bahnhofstraße, anschließend an die dortige Tankstelle und das Betriebsgebäude der Firma Huber gefunden worden.

Durch die Lage zwischen den beiden Hauptsiedlungsteilen der Gemeinde und direkt an der Staatsstraße Rimsting-Breitbrunn werde auch eine optimale Akzeptanz erwartet, untermauerte der Bürgermeister die Standortwahl.

Der geplante sogenannte Vollsortimenter soll eine Verkaufsfläche von 1200 Quadratmetern, eine Nutzfläche von 1500 Quadratmetern und 90 bis 100 Stellplätze aufweisen.

Zufahrt direkt von der Staatsstraße

Die Zufahrt ist direkt von der Staatsstraße über eine geplante Abbiegespur südlich des Marktgebäudes direkt am Gewerbegebiet aus vorgesehen. So werde kein Wohngebiet vom Verkehr beeinträchtigt, betonte der Bürgermeister. Der Parkplatz liege etwa einen Meter tiefer als die Staatsstraße.

Besonders wurde auf die Tatsache hingewiesen, dass die Regierung von Oberbayern festgestellt habe, dass der geplante Standort als städtebaulich geeignet zu bewerten sei und das Vorhaben den landesplanerischen Zielvorgaben entspreche.

Die gesetzlich vorgeschriebene Ausgleichsfläche für die Baumaßnahme sei von der Huber Planungs-GmbH mit 0,3 Hektar errechnet worden und könne in nächster Nähe dargestellt werden, wurde im Umweltbericht ausgeführt. Der Ausgleich erfolge als "extensive Streuobstwiese" zwischen dem Lebensmittelmarkt und der nördlichen Wohnbebauung.

Diese Fläche könne gleichzeitig auch als "dauerhaftes Trenngrün" zwischen den beiden Hauptsiedlungsflächen gelten.

th/Chiemgau-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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