CSU in Hittenkirchen

So lief der politische Aschermittwoch

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Dr. Marcel Huber in Hittenkirchen.
  • schließen

Hittenkirchen - Bayerns Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber gab sich beim politischen Aschermittwoch der CSU in Hittenkirchen die Ehre. Doch er hatte nicht nur positive Themen im Gepäck:

Los ging es beim politischen Aschermittwoch der CSU in Hittenkirchen mit Begrüßungsreden des Ortsvorsitzenden Christian Hügel und des Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner. Beide machten auf die Wichtigkeit des Zusammenhalts in Bayern aufmerksam und bedankten sich im bei dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Dr. Marcel Huber, für sein kommen.

Anschließend trat der Staatskanzleichef selbst ans Mikrofon. Er lieferte eine flammende Rede über die Vorzüge, in Bayern zu leben und die großen Aufgaben, die in den vergangenen Jahren angegangen wurden. "Wir haben in den letzten drei Jahren 3,6 Milliarden Euro an Schulden in Bayern getilgt. Wir kommen jetzt flott voran, bis 2030 ohne Schulden dazustehen."

Aber auch kritische Themen, wie die Anschläge in Paris und Kopenhagen oder die Flüchtlingspolitik in Bayern brachte er zur Sprache. "Wer hier bei uns leben will, der darf nicht die Scharia - den Gottesstaat des Kalifat - im Hinterkopf haben. Der muss das Grundgesetz und die christlichen Werte im Hinterkopf haben, sonst hat er keinen vernünftigen Platz bei uns." Er wolle aber nicht dazu aufrufen, die Menschen islamischen Glaubens mit Argwohn zu betrachten. "Dass der Islam - wie er von vielen verstanden wird - nichts damit zu tun hat, was auf dieser Welt täglich passiert, das müssten sie selbst klarstellen. Darauf würde ich warten."

Politischer Aschermittwoch in Hittenkirchen

Als ehemaliger Umweltminister brachte Huber auch das Thema Energiewende ins Spiel. Etwas wehmütig meinte er: "Ich habe das Amt ungern abgegeben. Aber ich bin ein Feuerwehrler, da kann man sich den Einsatzort nicht aussuchen. Da muss man einfach ausrücken." Doch auch sein jetziger Einsatzort, als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, sei hochinteressant. Und dass gerade in Bayern der Zusammenhalt stimme, habe das Hochwasser vor zwei Jahren gezeigt. "Das neue Jahr bringt viele Aufgaben, wie beispielsweise das Thema 'Flüchtlinge'. Ich bin mir sicher, dass wir diese Aufgaben alle lösen können."

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser