Positive Bilanz zum Reggae-Fest

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Unübertroffen: die Stimmung beim Chiemsee-Reggae-Summer 2009.

Übersee - Eine "rundum positive Bilanz" zog Bürgermeister Marc Nitschke über das Reggae-Fest-Wochenende in der Sitzung des Gemeinderates.

Es habe heuer keine einzige Beschwerde gegeben, freute sich Nitschke. Auch das Fazit der Sicherheitskräfte fiel zufriedenstellend aus.

In Übereinstimmung mit den Abschlussberichten von Polizei, Landratsamt, Malteser Hilfsdienst und der Feuerwehr Übersee ist es nach Nitschkes Worten "heuer recht gut gelaufen". Er lobte die Zusammenarbeit mit allen für die Sicherheit Verantwortlichen.

Bewährt habe sich die weitgehende Befestigung des Geländes. Der Gemeindechef drückte die Hoffnung aus, dass der Veranstalter die weiteren Verbesserungsmaßnahmen des Areals wie geplant weiterführen werde.

Nitschke würdigte das Engagement Max Posselts von der Gemeindeverwaltung, der als Koordinator fungierte und zuständig für die Sicherheit war: "Er ist für uns ein unverzichtbarer Teil des Reggae-Festes geworden."

Bereits zum Vorkonzert der "Toten Hosen" am Mittwoch, 12. August, waren 15.000 Besucher gekommen, davon 3200 mit dem eigenen Auto. Von den 25.000 Besuchern des ausverkauften "Chiemsee Reggae Summer" vom 14. bis 16. August waren zur Freude der Veranstalter mehr als die Hälfte mit der Bahn oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln angereist. Sehr gut angenommen wurde der Zubringer-Bus zwischen Bahnhof, Strandbad und Festivalgelände.

Schon am Vorabend des dreitägigen Festes hatten sich rund 20.000 Besucher auf dem Gelände in Almau eingefunden. Nur 4000 Reggae-Fans reisten gleich nach dem Abschlusskonzert am Sonntag ab, der Rest erst im Laufe des Montag.

Laut Bürgermeister Nitschke habe sich die Polizei "in weiten Teilen sehr positiv" über den Festivalverlauf geäußert. Es habe weniger Alkoholdelikte gegeben, dafür aber etliche Diebstähle aus den Zelten.

Der Malteser Hilfsdienst, zuständig für die medizinische Versorgung, meldete bei 677 Einsätzen insgesamt 1883 notwendige Versorgungen. Sie reichten von Insektenstichen bis zu chirurgischen Eingriffen.

Auch Jugendbeauftragte Erika Stefanutti äußerte sich in der Sitzung zufrieden über den "extrem gut organiserten Jugendschutz" auf dem Gelände. Sehr gut angekommen sei die weitgehende Befestigung bei den Rollstuhlfahrern.

Eine neue Erfahrung habe man zum Bedauern von Stefanutti mit etlichen jungen Eltern machen müssen. Sie muteten ihren zwei- bis dreijährigen Sprösslingen noch lärmintensive Konzerte bis gegen Mitternacht zu.

re/Chiemgau-Zeitung

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