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Regierung stellt Fördergelder in Aussicht

1,17 Millionen Euro winken für Marquette

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Prien - Der Marktgemeinde winken knapp 1,17 Millionen Euro Zuschüsse für den Neubau des "Hauses für Kinder - Marquette" im Fliederweg.

Diese Gesamtfördersumme hat die Regierung von Oberbayern gestern für das Vorhaben in Aussicht gestellt und dazu grünes Licht für den vorzeitigen Baubeginn gegeben. Das heißt, die Marktgemeinde kann anfangen, auch wenn die Zuschüsse noch nicht geflossen sind, ohne ihre Ausschüttung zu gefährden. Umgekehrt muss der Neubau bis 2013 stehen, damit es Zuschüsse gibt.

Wie berichtet, soll unmittelbar westlich neben dem Altbau ein neuer Komplex aus mehreren Gebäuden entstehen. Die Regierung fördert die Entstehung von 50 Kindergarten- und 36 Krippenplätzen. Die Gesamtkosten sind mit knapp 2,4 Millionen Euro veranschlagt.

Für die Krippe hat die Regierung 875.000 Euro aus dem Sonderprogramm des Freistaates zur Förderung von Investitionen für neue Plätze für Kinder unter drei Jahren bewilligt.

Für den Kindergarten hat die Regierung eine "voraussichtliche Gesamtzuwendung von 290.000 Euro aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs in die Überlegungen zur Haushaltsmittelverteilung der kommenden Jahre einbezogen", heißt es in einer Pressemitteilung. Ob diese Mittel zusätzlich zu den 875.000 Euro fließen, ist also noch fraglich.

Wie berichtet, will auch der Marquette-Förderverein einen Großteil seines angesparten Vermögens einbringen. Er hatte sich schon bei seiner Gründung 1989 den Neubau einer Kindertageseinrichtung zum Fernziel gesetzt.

Die Marktgemeinde wiederum will ihren Anteil vor allem durch den Verkauf von vier Bauparzellen im Ostteil des fast 12.000 Quadratmeter großen Areals finanzieren. Sie selbst hatte das Gelände 2005 erworben. Im Haushaltsentwurf für 2011 sind laut Kämmerer Georg Schmid 40.000 Euro für die Planung des Projekts vorgesehen. Der Bau selbst soll dann 2012 folgen.

Der nötige Bebauungsplan für die Ausweisung der Baugrundstücke und den Neubau des "Hauses für Kinder" ist nach Auskunft aus dem Rathaus im Entwurf fertig und soll möglichst bald öffentlich ausgelegt werden.

2007 war im Fliederweg Priens erste Kinderkrippe entstanden. Sie ist in eigens angebauten Raummodulen untergebracht, wo bisher 18 Mädchen und Buben bis drei Jahre betreut werden können. Es gibt eine Warteliste. Weil für die nächsten Jahre mit einem weiter steigenden Bedarf an Krippenplätzen gerechnet wird, soll dieser Bereich im Rahmen des Neubaus deutlich auf 36 Plätze erweitert werden.

db/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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