Das sagt Tomczyk zum Saison-Auftakt

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DTM-Pilot Martin Tomczyk.
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Prien - Martin Tomczyk ist gleich mit einem Crash in die neue DTM-Saison gestartet. Doch dank des neuen Reglements konnte er einen Tag später schon die ersten Punkte einfahren:

Mit bandagiertem Handgelenk tauchte Martin Tomczyk am Montagabend beim ADAC-Medienstammtisch in Prien auf. Sein Unfall am ersten Rennwochenende der DTM hat Spuren hinterlassen. Beim Saison-Auftakt am Hockenheimring war er mit dem Briten Gary Paffet zusammengekracht und dabei mit der Hand in seinem Lenkrad hängen geblieben.

Doch nach einigen Spritzen und mit getapter Hand konnte es für Tomczyk am Sonntag gleich weitergehen. Und das mit Erfolg: Als bester BMW-Pilot landete der Rosenheimer beim zweiten Rennen prompt auf Platz vier. Seit dieser Saison gibt es nämlich in der DTM einige Neuerung. Die wohl gravierendste: Statt zehn fahren die Piloten nun 18 Rennen - an jedem Rennwochenende zwei. Für die Fahrer eine ganz neue Herausforderung: "Man sollte nun natürlich versuchen, am Samstag möglichst wenig kaputt zu machen, was mir an diesem Wochenende nicht gelungen ist", so Tomczyk.

Doch seiner Meinung nach hat die Änderung große Vorteile, gerade für die Zuschauer: "Man hat am letzten Wochenende gesehen, dass das Programm einfach runder war. Es gab keine 20 Minuten, wo nichts passiert ist auf der Strecke. Es ist viel los, in sehr kurzer Zeit." Grund für das neue Reglement waren auch die fehlenden Einschaltquoten. "In den letzten Jahren sind die Quoten runtergegangen und es kamen auch weniger Zuschauer zu den Rennen. Daher nun die Änderung." Damit verbunden sind aber auch höhere Eintrittspreise. Tomczyk: "Ich glaube, dass das gerechtfertigt ist, denn immerhin bekommen die Zuschauer zwei Qualifikationen und zwei Rennen zu sehen." Doch nicht nur für die Fahrer ist das eine Umstellung. Auch die Teams mussten sich anpassen: "Die Wintertests sind reguliert worden, um das Geld in die Saison zu stecken."

Auch im Hause Tomczyk stehen bald große Veränderungen an: In wenigen Wochen kommt das zweite Kind von Martin und Christina Kind zur Welt. Doch lässt es der Rosenheimer auf der Strecke jetzt ruhiger angehen? "Mattias Ekström hat auch zwei Kinder und fährt oben mit in der DTM. Also das ist wirklich kein Grund, um jetzt langsamer zu werden." Zudem bekommt der Rosenheimer auch allerhand Unterstützung von seiner Frau Christina Surer. "Ich habe das Glück, dass sie die Motorsport-Szene gut kennt und versteht." Da steht einer erfolgreichen Saison für Martin Tomczyk wohl nichts mehr im Wege.

Quelle: rosenheim24.de

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