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Zahlreiche Einsätze am Chiemsee

Unwetter hielt Einsatzkräfte auf Trab: Bernauer (47) schwer verletzt

Traunstein/Chiemsee - Das Unwetter mit Starkregen und heftigen Orkanböen löste zahlreiche Einsätze aus. Auch auf dem Chiemsee.

Update, 14.45 Uhr

Bei dem Unwetter am späten Dienstagabend wurde ein 47-Jähriger aus Bergen schwer verletzt. Er wollte am Nachbaranwesen einen umgefallenen Bauzaun aufstellen.

Genau in diesem Moment kam eine Sturmböe und wehte den Mann samt Bauzaun um. Der Geschädigte fiel mit dem Hinterkopf auf die Straße und erlitt schwere Kopfverletzungen.

Im Dienstbereich der Polizei Traunstein stürzten mehrere Bäume um und blockierten die Straßen. Auch größere Äste lagen auf den Fahrbahnen.

So fuhr im Bereich Grabenstätt ein 26-Jähriger aus Bernau mit seinem Audi gegen einen Ast. Am Auto entstand ein Schaden von zirka 500 Euro.

In Traunstein fiel ein Baum auf ein Auto und von einem Neubau flogen Blechbahnen vom Dach. Dabei wurde niemand verletzt.

Zur Unterstützung waren auch die umliegenden Feuerwehren im Einsatz.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Traunstein

Vorbericht

Gegen 21.30 Uhr wurde durch den Deutschen Wetterdienst Sturmwarnung für den Chiemsee ausgelöst. Eine Bootsstreife der Wasserschutzpolizei (WSP) Prien machte sich daraufhin einsatzbereit und erhielt wenig später über die Funk die Mitteilung von einem im Bereich Bernau gekenterten Schlauchboot und dass sich drei Personen im Wasser befinden. 

Die große Streckenboote der Polizei und Wasserrettungskräfte machten sich auf dem Weg zum Unglücksort. Bis zum Eintreffen der Boote hatten sich die drei Personen auf Höhe des Autobahnparkplatzes „Chiemsee Pavillon“ ans Ufer retten können. Sie konnten gegen 22.30 Uhr unverletzt von den Wasserrettern aufgenommen werden.

Gegen 23 Uhr erreichte das Polizeiboot eine erneute Einsatzmeldung „Elektroboot treibt manövrierunfähig im Bereich der Fraueninsel“. Der Handynotruf der Bootsinsassen wurde von der Wasserwacht in Bernau entgegengenommen und an die Polizei übermittelt. 

Nachdem die polizeiliche Absuche bei Windstärke 7 bis 8, sehr hohem Wellengang und fast völliger Dunkelheit im Bereich der Inseln zunächst ergebnislos verlief, wurde durch den Einsatzleitung Wasserrettung Chiemsee dann die Alarmierung aller Wasserrettungseinheiten ausgelöst. 

Wenig später zeigte das hochauflösende Radargerät des Polizeibootes dann 2,5 Km östlich der Fraueninsel auf der Weitsee ein Objekt an. 

Bei der Überprüfung konnte dann das havarierte und unbeleuchtete Elektroboot aufgefunden und die Besatzung, eine Frau und ein Mann aus Bernau, völlig durchnässt, aber unverletzt, geborgen werden. Das durch einen Defekt am Bootsantrieb (Schraube abgerissen) manövrierunfähige Boot wurde zunächst von der Polizei abgeschleppt und dann von der Wasserwacht Bernau übernommen.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Prien

Rubriklistenbild: © dpa

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