CSU-Wahlkampfveranstaltung

Visionen für Priener Zukunft vorgestellt

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Prien - Michael Anner, Bürgermeisterkandidat des CSU-Ortsverbandes Prien, diskutierte auf einer Wahlkampfveranstaltung in Atzing über die Problemfelder von Prien.

Wiederum ein "volles Haus" fand Michael Anner vor, als er im Saal des Atzinger Gasthofes Stocker den Bürgern der westlichen Priener Ortsteile sein Team und seine Visionen für die Priener Zukunft vorstellte. In seiner Begrüßung bezeichnete Anner das ländliche Atzing mit seinem immer noch dörflichen Charakter und seinem regen Vereinsleben als das "Gegenstück zu Prien", in dem er sich selbst immer wieder besonders wohlfühle.

Besonders herzlich begrüßte er daher seinen "Chef" – nämlich Josef Bauer, den Vorsitzenden des Bulldogvereins Prien-Atzing, in dem Anner selbst mit seinem eigenen Bulldog aktiv ist. Er wolle nicht allzuviel über sich selbst sagen, leitete Anner seine Rede ein. Die Priener Bürger hätten schließlich am 12. Februar beim "Talk" im "Hacienda" noch ausführlich Gelegenheit, ihn kennenzulernen. Wichtig sei ihm aber zu erklären, was er nach seiner Wahl zum Bürgermeister anders und besser machen wolle: "Zuhören und die Leute mitnehmen".

Dazu gehöre auch größtmögliche Transparenz bei der Vorbereitung von Entscheidungen. Ein Bürgermeister müsse kein Experte, sondern vor allem Dienstleister für die Bürger sein, Visionen haben und die Dinge vorantreiben. Prien habe hervorragende Leute in der Verwaltung, aber gerade deshalb könne und müsse ein Bürgermeister "gestalten anstatt nur zu verwalten", betonte Anner.

Anhand zahlreicher Beispiele erläuterte Anner, wie er in den verschiedenen Problemfeldern Priens zukünftig vorgehen möchte. Dabei standen natürlich die Verhältnisse in Atzing und den anderen westlichen Gemeindeteilen im Vordergrund. Besonders ging Anner auf die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, die Sanierung von Straßen und Infrastruktur, die Förderung des Tourismus und die Lösung der Priener Verkehrsprobleme ein.

Auf die Vorstellung der Kandidaten folgte eine rege Diskussion mit den folgenden Schwerpunkten: Beim Zubau von Wohngebäuden gerade in den ländlichen Gemeindeteilen forderte Anner Behutsamkeit und nachhaltige Planung, damit der liebens- und lebenswerte Charakter dieser Orte auch weiterhin erhalten bleibt.

Das Gleiche gilt für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben. Zu der geforderten Straßensanierung in Atzing und Umgebung versprach Anner, als Bürgermeister das schon seit langem geforderte Gesamtkonzept umzusetzen. Dabei komme es darauf an, langfristige kostenoptimierte Lösungen zu finden, kurzlebige Flickschustereien zu vermeiden und dort zu beginnen wo man eine weitere Verschlechterung und damit Kostensteigerungen vermeiden kann. Die Werbung und Unterbringung von Gästen über die PTG lasse sich besser organisieren. Dabei dürften die Ortsteile außerhalb des Ortskerns natürlich nicht benachteiligt werden.

Zum Abschluss der Versammlung versprach Anner, als gewählter Bürgermeister regelmäßig wieder zu kommen und mindestens einmal im Jahr eine Bürgerversammlung in Atzing abzuhalten. 

Pressemitteilung CSU-Ortsverband Prien

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © CSU-Ortsverband Prien

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