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Leistung im Ehrenamt

Claus Linke (81): Freizeit-Tipps für Wanderer, Radler und Naturbeobachter in Prien und am Chiemsee

Die Marktgemeinde Prien und der Chiemsee bieten unzählige Möglichkeiten für Wanderungen, die Wanderbroschüre ist neu überarbeitet und im Haus des Gastes erhältlich.
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Die Marktgemeinde Prien und der Chiemsee bieten unzählige Möglichkeiten für Wanderungen, die Wanderbroschüre ist neu überarbeitet und im Haus des Gastes erhältlich.

Seit 20 Jahren ist Claus Linke (81) aus Prien-Atzing ehrenamtlich tätig. Sein Engagement gilt umweltfreundlichen und praktischen Informationen für Wanderer, Radler und Naturbeobachter. Fast täglich ist er im Einsatz.

Prien – Erst vor wenigen Tagen präsentierte die Prien Marketing GmbH (PriMa) Claus Linkes neues Nachschlagewerk, nämlich das komplett überarbeitete Heft „Wanderparadies Prien am Chiemsee & Umgebung“ mit einer dazugehörigen Wanderkarte. Alle Hefte, Pläne und Karten sind im Haus des Gastes erhältlich.

Service für Gäste und Einheimische

Geschäftsführerin Andrea Hübner erklärt gegenüber der Chiemgau-Zeitung: „Claus Linkes Arbeit, die genaue Recherche und jährliche Aktualisierung ist für uns im Tourismusbüro eine riesengroße Unterstützung und ein toller Service sowohl für Einheimische als auch für unsere Gäste.“

Claus Linke in seinem Büro in Prien-Atzing.

Begonnen hat der bis dato fast tägliche Einsatz Linkes als in der Marktgemeinde Prien eine Seebühne geplant, im Jahr 1999 ein Bürgerentscheid durchgeführt und ein eigener Verein gegründet worden war. „Eigentlich bin ich kein Vereinsmensch, aber bei Prien 21 war ich bei der Gründungsversammlung, die Ziele des Vereins wollte ich unterstützen und da habe ich mit meiner Tochter die Internetseite für den Verein erstellt“, blickt Linke zurück.

Veröffentlichungen zum Naturerlebnis und über Beobachtungstürme

Er stellte später das erste Wanderheft „12 Naturspaziergänge in und um Prien am Chiemsee“ zusammen, es folgten Projekte und Publikationen zu den Themen „Naturerlebnis Chiemsee“, „Natur auf der Spur“ und „Beobachtungstürme“. Hierzu erklärt der 81-Jährige: „Die Idee für die Beobachtungstürme an besonders sehenswerten und schutzwürdigen Uferstellen hatte Dr. Michael Lohmann, daraus entstand auch eine Vogelführer-Ausbildung und letztlich entwickelte sich eine Reihe von Arbeitskreisen“.

Viel Unterstützung und große Resonanz

Mit diesen hatte Claus Linke engen Kontakt und setzte die erarbeiteten Wünsche in die Tat um. Er machte sich an die Arbeit für Fahrpläne (in enger Abstimmung mit der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft RVO), erstellte Faltblätter, kümmerte sich um die Gestaltung und ums Aufstellen von Schautafeln, war auch als Fotograf unterwegs.

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„Alleine wäre es gar nicht möglich gewesen, so viele Aktionsfelder zu bedienen, aber unsere Tätigkeiten fanden immer mehr offizielle Unterstützung und Nutzung durch die Kommunen, Einheimischen und Gäste“, erzählt Linke. Selbst Regierungspräsident Christoph Hillenbrand habe viele Brücken für die Projekte gebaut. In einem Online-Fotoalbum, das er mit gleichgesinnten Naturfotografen befüllt, sind bereits tausende Bilder gesammelt. Vorwiegend handelt es sich um Vogelbeobachtungen.

Trend E-Bike wird berücksichtigt

Aufgrund der engen Kontakte zu den Tourismusbetrieben setzt sich Claus Linke auch für Verbesserungen ein. So gibt es für die Chiemsee-Ringlinie inzwischen zusätzliche Haltestellen, zum Beispiel beim Priener Krankenhaus und an der Prienbrücke zum Rimstinger Uferbereich.

Die nächsten Ziele seien in Abstimmung mit dem Tourismusverband Chiemsee-Alpenland zum Beispiel eine gemeinsame Übersicht zu den Themen Radeln, Wandern und Baden sowie Tipps für E-Biker.

Vom Wirtschaftsministerium geehrt

Lob für Claus Linkes ehrenamtlichen Einsatz gibt es von vielen Seiten. Etwa von Beate Eisenbichler vom Abwasser- und Umweltverband Chiemsee (AUV): „Er hat durch seinen unermüdlichen Einsatz in der Chiemseeagenda maßgeblich dazu beigetragen, dass der Chiemsee-Ringkanal Start für bürgernahe Mitmach-Initiativen wurde.“

Großen Nutzen von Linkes Engagement zur Information der Gäste verbucht auch der Tourismusverband Chiemsee-Alpenland (CAT), wie Geschäftsführerin Tina Pfaffinger erklärt. Der CAT beantragte deshalb beim Bayerischen Wirtschaftsministerium eine Ehrung, die im Jahr 2017 auf dem Münchener Messegelände für „besondere Verdienste um die Bayerische Gastlichkeit“ prompt erfolgte.

Im gleichen Jahr ernannte ihn der „Förderverein Atzinger Feuerwehr-Gemeindehaus in Prien am Chiemsee“ zu seinem Ehrenmitglied.

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