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"Keine Wiederholung des Sündenfalls"

Prien - Höchst temperamentvoll schilderte CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Raab rund 30 Bewohnern der Kursana-Residenz ihre Arbeit in Berlin und in ihrem Wahlkreis Rosenheim.

23 Sitzungswochen seien im Bundestag anberaumt und während der übrigen Zeit kümmere sie sich um ihren Wahlkreis. "Im Wahlkreis muss man als Abgeordnete alles machen", sagte Raab. Das erstrecke sich von der Baugenehmigung bis zum Hartz-IV-Bescheid.

Ihr "Herzensthema" sei die Integration von behinderten Kindern in Gesellschaft und Schule. Vor ihrem Referat in der Residenz habe sie in Prien ein Objekt für behinderte Kinder besichtigt. "Grundstück und Finanzierung stehen, nun fehlt nur noch der Gang zu den Behörden."

Die Seniorinnen und Senioren hatten jede Menge Fragen und zeigten sich recht gut informiert über die Bundespolitik und die der Region. Dr. Fritz Reuther sprach unter anderem das Kindergeld an. Er plädierte dafür, dass es vor allem bedürftigen Familien zukomme. Raab antwortete ihm, dass aufgrund der deutschen Rechtsprechung allen Familien Kindergeld zustünde.

"Warum werden Bahnhöfe und Poststellen verkauft?", fragte eine Seniorin. Die Abeordnete erläuterte, dass im Zuge der Privatisierung Pensionskosten eingespart würden. Dennoch versuche die Bayerische Staatsregierung derzeit, mit der Post zu verhandeln. Nicht mehr in Betrieb stehende Bahnhöfe würden anderweitig genutzt. Als Beispiel nannte Raab den Bahnhof Schechen.

Zum Thema "Wahlversprechen" sagte sie: "Wir versprechen nicht, wie Frank-Walter Steinmeier, eine Vollbeschäftigung und kämpfen gegen die ,Zockermentalität' der Banken." So sei die CDU/CSU derzeit intensiv mit dem Fall "Hypo Real Estate" beschäftigt.

Und auf die Frage der Veranstaltungs-Leiterin der Kursana,Residenz, Stephanie von Oertzen, nach ihrem Wunsch-Koalitionspartner nach der Wahl, legte sich Raab fest: "Die FDP, denn wir brauchen keine Wiederholung des Sündenfalls vom letzten Mal." gf

Rubriklistenbild: © fkn

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