Asylbewerber in Bachham

Alle ziehen an einem Strang

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Prien - Die Ansiedlung von Asylbewerbern sorgt in vielen Kommunen der Region für Diskussionen und Skepsis. Nicht so in Prien - hier helfen viele Hände mit.

Seit zwei Monaten sind auch in Prien erstmals Asylbewerber untergebracht. Die Integration der sieben Männer aus Syrien und Afghanistan im Alter von 31 bis 48 Jahren läuft - dank einer ganzen Reihe engagierter Bürger und des Netzwerks von Renate Hof, der Zweiten Bürgermeisterin und Sozialreferentin der Marktgemeinde.

Wie die Chiemgau-Zeitung am Montag berichtet, habe sich Hof sofort nach der Einquartierung der Asylbewerber in Bachham um die nötigsten Dinge wie Betten, Tische und Stühle gekümmert. Unterstützt wurde sie dabei vom Diakonischen Werk und von der Caritas.

Die größte Schwierigkeit bei der Integration ist weiterhin aber die Sprachbarriere, denn nur einer der Flüchtlinge spricht Englisch. Aber auch hier helfen die Priener zusammen: Laut Chiemgau-Zeitung hätten sich zwei Freiwillige gefunden, die den Männern die deutsche Sprache beibringen wollen. Für die Kosten der Lehrmaterialien habe die CSU-Fraktion spontan 2000 Euro gesammelt und Studiendirektor Günther Madsack vom Ludwig-Thoma-Gymnasium habe eine überzählige Schultafel für den Unterricht zur Verfügung gestellt.

Wer sich auch in irgendeiner Form einbringen möchte, kann sich bei der Zweiten Bürgermeisterin im Rathaus unter der Telefonnummer 08051/60658 melden. Sie koodiniert alle Aktionen und Initiativen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de sowie in der Chiemgau-Zeitung.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Prien

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser