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Brossardt: „Schülerinnen lernen M+E Berufe praxisnah kennen“

Nur 20 Prozent Frauen in M+E Industrie - die „Girls‘ Day Akademie“ in Prien soll das nun ändern

Um das Interesse an MINT-Berufen bei Schülerinnen zu fördern, wird die „Girls‘ Day Akademie“ in Prien angeboten. Auch dieses Jahr konnten die Veranstalter bayme vbm wieder eine positive Bilanz zum erfolgreichen Pojekt ziehen.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Prien - Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie haben anlässlich einer virtuellen Abschlussveranstaltung in Prien eine positive Bilanz zu ihrem gemeinsamen Projekt „Girls‘ Day Akademie“ gezogen.

bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte anlässlich der Veranstaltung: „Derzeit sind rund 26 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen M+E Industrie weiblich, deutschlandweit nur rund 20 Prozent. Wir wollen, dass noch mehr Frauen den Weg in technische Berufe und damit in die bayerischen M+E Unternehmen finden.

Dafür müssen wir zum einen über die sehr guten Rahmenbedingungen in der M+E Industrie informieren. Die bayerische M+E Industrie steht für hohe Übernahmequoten und sehr gute Verdienste. Zum anderen müssen wir Frauen noch besser als bisher an die ‚Männerdomäne Technik‘ heranführen. Die ‚Girls‘ Day Akademie‘ ist eine erfolgreiche Initiative, um schon bei jungen Mädchen Begeisterung für Technik zu wecken.“

Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, ergänzte: „Mit der Girls‘ Day Akademie möchten wir junge Frauen ermutigen, ihre Stärken zu nutzen und sich nach der Schule für einen MINT Beruf zu entscheiden. Denn Mädchen können Alles – auch MINT! Im Rahmen der Akademie können Mädchen erste praktische Erfahrungen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sammeln.

Sie können sich in einem geschützten Rahmen ausprobieren und ihr Interesse und ihre Fähigkeiten in technischen oder naturwissenschaftlichen Berufsfeldern erproben. Ich freue mich daher sehr, dass die Girls‘ Day Akademie schon so lange Bestand hat und wir das Projekt unterstützen können. In Anbetracht des Fachkräftebedarfs im Freistaat ist es ein Gewinn für alle Beteiligten.“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Girls‘ Day Akademie ist ein hervorragendes Projekt, das junge Frauen für technische Berufe begeistert. Der Fachkräftebedarf insbesondere bei MINT bleibt – und hier müssen wir auf die Frauen setzen. Die Girls‘Day Akademie weckt seit Jahren erfolgreich das Interesse junger Frauen an Berufen im Technikbereich und hat sich bayernweit als Projekt zur Berufsorientierung bei Schülerinnen bewährt. Von dieser Initiative profitieren Unternehmen als zukünftige Arbeitgeber und junge Frauen als angehende Auszubildende gleichermaßen.“

19 Akademien werden derzeit im Freistaat als Kooperationsmodell zwischen einer teilnehmenden Schule, mehreren Unternehmen und einer weiterführenden Schule oder Hochschule durchgeführt. In Oberbayern beteiligen sich im zu Ende gehenden Schuljahr 2020/21 drei Schulen sowie neun Unternehmen

Bayernweit sind es 21 Schulen sowie 58 Unternehmen. Die Girls‘ Day Akademien werden während des ganzen Schuljahres für bis zu 15 Schülerinnen angeboten und finden ergänzend zum Schulunterricht statt. Die Teilnehmerinnen treffen sich in der Regel wöchentlich, um ihre technischen Fähigkeiten zu erproben und Einblicke in die M+E Berufswelt zu bekommen.

Angesichts der Corona-Krise setzt die Girls‘ Day Akademie verstärkt auf digitale Konzepte, wie Webinare oder angeleitete Home-Experimente. Auch die Eltern werden im Rahmen der online MINT-Elternabende über Ihre Rolle als Unterstützer*innen im Berufsorientierungsprozess ihrer Töchter informiert.

Pressemitteilung bayme vbm

Rubriklistenbild: © Yeshiel

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