Sicherheitshinweise der Wasserschutzpolizei Prien

Das müssen Wassersportler und Schwimmer am Chiemsee beachten

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Prien am Chiemsee - Die Badesaison hat begonnen. Deshalb hat die Wasserschutzpolizei nun Sicherheitshinweise veröffentlicht, die dafür sorgen sollen, dass bei all dem Spaß nichts passiert.

Das schöne Wetter und die angenehmen Wassertemperaturen locken zahlreiche Freizeitkapitäne und Badegäste an den Chiemsee. Damit der Freizeitspaß unbeschwert und unbeschadet vonstattengehen kann, hier einige Sicherheitshinweise der Wasserschutzpolizei Prien.

Das ist bei Sturmwarnung zu beachten

Rund um den Chiemsee und auf den Inseln sind zwölf Sturmwarnleuchten installiert. Somit ist gewährleistet, dass von jeder Position auf dem See mindestens eine Leuchte sichtbar ist. Diese Blinkleuchten warnen die Wassersportler im Zeitraum vom 1. April bis 31. Oktober vor Starkwind oder Sturm. Zu beachten ist hierbei, dass die Sturmwarnleuchten grundsätzlich nur im Zeitraum von 7 Uhr bis 22 Uhr betrieben werden. 

40 Lichtblitze pro Minute bedeuten „Starkwindwarnung“. Die Wassersportler sollen darauf aufmerksam gemacht werden, dass Windstärken von 6 Beaufort (39 km/h bis 49 km/h) oder mehr auftreten können. Bei unmittelbarer Sturmgefahr (ab 8 Beaufort - 62 km/h bis 74 km/h) werden die Warnleuchten mit 90 Lichtblitzen pro Minute betrieben. Hierbei sind Wassersportler angehalten unverzüglich Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen (ggf. Rettungswesten anlegen, Ufer oder windgeschützte Stellen anlaufen, usw.).

Die Warnungen werden vom Deutschen Wetterdienst herausgegeben und an die Integrierte Leitstelle Traunstein (ILS) gemeldet. Von dort werden die Sturmwarnleuchten ein- bzw. ausgeschaltet.

Schwimmen und Baden im Chiemsee

Für Schwimmer wird empfohlen an einem der zahlreichen Badeplätze ins Wasser zu gehen. Größere Schwimmstrecken sollen nur mit Bootsbegleitung durchgeführt werden, auch ist zu beachten, dass die Schifffahrtslinien möglichst nicht gekreuzt werden. Ein Schwimmer ist, insbesondere bei Wellenbildung und Sonnenschein, für einen Schiffsführer nur schwer zu erkennen. Im Bereich der Schifffahrtslinien, und in Bereichen des Sees, an denen nicht unbedingt mit Schwimmern gerechnet werden muss, kann es somit schnell zu gefährlichen Annäherungen zwischen Schwimmer und Wasserfahrzeugen kommen. Noch gefährlicher kann es werden, wenn bei Dunkelheit auf dem See geschwommen wird. Bereiche mit viel Schiffsverkehr, wie beispielsweise zwischen Gstadt und der Fraueninsel, sind generell nicht zum Schwimmen geeignet.

Dass Entfernungen auf dem Wasser generell zu kurz geschätzt werden, sollte auch bedacht werden, wenn man vor hat größere Strecken schwimmend zurückzulegen. So kann es leicht vorkommen, dass der angepeilte Punkt weiter entfernt ist, als gedacht. Wird die eigene Leistungsfähigkeit überschritten, kann der Schwimmer schnell in lebensbedrohliche Situationen geraten. Bei Erkennen derartige Notfälle, bitte umgehend Polizei und Wasserrettung alarmieren.

Für weitere Fragen zum Umwelt- und Naturschutz, Fischereirecht, Betrieb von Booten und Schifffahrtsrecht auf dem Chiemsee, stehen die Beamten der Wasserschutzpolizei gerne zur Verfügung.

Pressemeldung Polizeiinspektion Prien

Quelle: rosenheim24.de

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