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Ist Prien schon barrierefrei?

Viele Hindernisse für Rollstuhlfahrer

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Prien am Chiemsee - Zwar wurden in dem Markt schon viele Hürden für Menschen mit Behinderung beseitigt, dennoch gibt es an vielen Stellen noch Verbesserungsbedarf. Hier ein Praxistest: 

Gerade für Rollstuhlfahrer kann auch ein offenbar gut asphaltierter Gehweg zu einer echten Herausforderung werden. Oder ein hoher Randstein zu einem unüberwindlichen Hindernis. Die neue Behindertenbeauftragte Priens, Marie-Luise Ganter wolle daher den Markt noch behindertenfreundlicher gestalten, berichtet die Chiemgau Zeitung. 

Kurzerhand traf sich ein Mitarbeiter der Zeitung zu einem Praxistest mit dem Verein "Leben mit Handicap" in Stauden. Im Rollstuhl ging es dann für den Redakteur ins Zentrum, schließlich muss jeder einmal zur Bank, in den Supermarkt oder zum Bahnhof. 

Und die Ernüchterung folgt sogleich: An der Kreuzung in der Seestraße, beispielsweise, sei der Gehweg zwar abgeflacht, die Begrenzungssteine stünden jedoch ein paar Zentimeter über den Asphalt hinaus, heißt es in dem Artikel weiter. Vom Fußweg auf die Straße zu gelangen ist für Rollstuhlfahrer also recht einfach. Umgekehrt reichen die paar Zentimeter jedoch aus, um Rollstuhlfahrer in echte Bedrängnis zu bringen. Ein Problem, dass während des Praxistests ständig für längere Wege zu den jeweiligen Zielen sorgte. 

Die Behindertenbeauftragte Marie-Luise Ganter wolle sich nun für einen Ausbau der Barrierefreiheit in Prien stark machen, schreibt die Zeitung weiter, etwa für eine Verbesserung in der Gestaltung der Straßen und Wege.  

Den vollständigen Artikel lesen Sie unter ovb-heimatzeitungen.de oder in der gedruckten Ausgabe Ihrer Chiemgau-Zeitung

kil

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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