Einsatz am Montagabend

Fazit der Polizei zur Versammlung für die getötete Farima S. in Prien

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Bei einer Veranstaltung am Montagabend in Prien sind zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei nötig gewesen.

Prien am Chiemsee - Am Montagabend hat das Bündnis "Chiemgau gegen Gewalt" zu einer Veranstaltung nach Prien geladen. Die Situation mit Gegendemonstranten ist kurzzeitig eskaliert.

Die Kundgebung des linken Spektrums gegen eine vom Bündnis "Chiemgau gegen Gewalt" initiierten Trauerfeier zum Gedenken der vor einem Jahr vor einem Supermarkt an der Franziska-Hager-Straße ermordeten afghanischen Staatsangehörigen Farima S. nahm leider nicht den gewünschten friedlichen Verlauf.

Rund 100 Teilnehmer der Gegenkundgebung hatten sich gegen 17.30 Uhr am sogenannten Rafenauer Weiher, dem ihnen von der Versammlungsbehörde zugewiesen Kundgebungsort an der Ecke See-/Franziska- Hager-Straße eingefunden. Darunter befanden sich auch rund 25 bis dreißig dem linksautonomen Spektrum zuzuordnende und teils vermummte Personen, welche kurz nach 18 Uhr plötzlich unter massivem körperlichem Einsatz versuchten die Polizeiabsperrung zu durchbrechen.

Dies konnte nur mit starken Polizeikräften und unter Einsatz von Pfefferspray verhindert werden. Die Polizei kündigte daraufhin an, bei Fortsetzung des gewalttätigen Verlaufs die Versammlung aufzulösen. Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und Passanten musste die Franziska-Hager-Straße von der Polizei bis zum Veranstaltungsende gesperrt werden.

Der weitere Ablauf der Versammlung verlief dann weitgehend störungsfrei. Die Versammlung des Bündnisses "Chiemgau gegen Gewalt" endete um 18.30 Uhr ohne Vorkommnisse. Die Gegenveranstaltung wurde von der Versammlungsleiterin um 19.10 Uhr für beendet erklärt. Alle Versammlungsteilnehmer verließen daraufhin den Versammlungsort.

Die polizeilichen Ermittlungen bezüglich diverser Delikte im Zusammenhang mit den gewalttätigen Aktionen dauern noch an. Die Polizeiinspektion Prien war mit eigenen und den ihr unterstellten Kräften der Bereitschaftspolizei, den Einsatzzügen des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd und mit Unterstützung der Bundespolizei (Bahnhofsicherung) im Einsatz.

Nur der hohe Kräfteansatz ermöglichte ein zeitnahes und effektives Einwirken auf die Störungen und die Gewährleistung der Versammlungsausübung der an einer friedlichen Meinungsäußerung interessierten Mehrzahl der Teilnehmer.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Prien

Quelle: rosenheim24.de

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