Der Traktor fiel über eine Böschung und landete im Flussbett

Unfall auf der St2093: Bergung dauerte fünf Stunden - Öl lief in die Prien

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Prien am Chiemsee - Ein Traktor stürzte eine Böschung hinab und landete im Flussbett der Prien. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Außerdem lief Öl in die Prien.

Update, 2. Juni, 9.49 Uhr - Die Feuerwehr reagierte schnell

Am Samstag stürzte ein Traktor 20 Meter über eine Böschung hinab und landete im Flussbett der Prien. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Wie es genau zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unbekannt.

"Grund könnte ein Fahrfehler oder ein technisches Problem gewesen sein", sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Prien auf Nachfrage von rosenheim24.de. Sicher ist bislang, dass der Anhänger, den der Traktor angehängt hatte, das Fahrzeug in Richtung Abgrund zog.

Unfall auf der St2093 bei Prien am Chiemsee - Traktor landet im Flussbett

Die Bergung gestaltete sich sehr schwierig und dauerte fünf Stunden. Das Fahrzeug musste mit zwei Autokräne geborgen werden. Zahlreiche Rettungskräfte, unter anderem die DLRG der Wasserrettung, waren vor Ort.

Kurz nach dem Unfall und während der Bergung liefen Betriebsstoffe in die Prien, bestätigte der Sprecher. Die Feuerwehr reagierte aber rechtzeitig und errichtete eine Ölsperre. Dadurch konnten Umweltschäden vermieden werden.

Update, 21.49 Uhr - Bilder vom Unfallort

Unfall bei Prien: Traktor landet im Flussbett und verliert Betriebsstoffe

Erstmeldung

Die Pressmeldung im Wortlaut:

Am frühen Samstagnachmittag kam ein 23-jähriger Schausteller aus dem Landkreis Dillingen mit seinem Traktor samt Anhänger in Prien auf der St2093 von der Straße ab und stürzte etwa 20 Meter die Böschung hinab. Das Zugfahrzeug blieb auf dem Dach im Flussbett der Prien liegen. Der Fahrer konnte sich selbst befreien und wurde leicht verletzt vom Rettungsdienst versorgt.

Aus dem Fahrzeug traten Betriebsstoffe aus und liefen in die Prien. Die Feuerwehr errichtete Ölsperren um ein ausbreiten des Öls zu verhindern. Umweltschäden sind nach aktuellem Stand nicht zu befürchten.

Zur Bergung und Absicherung waren etwa 60 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, sowie etwa 25 Wasserwachtkräfte vor Ort. Vom Rettungsdienst waren einschließlich Kriseninterventionsteam circa zwölf Kräfte beteiligt.

Zur Bergung des etwa 13 Tonnen schweren Gespanns waren, aufgrund des schwierigen Geländes, zwei Autokräne notwendig. Die Bergung dauerte mehr als fünf Stunden. In dieser Zeit war die Staatsstraße komplett gesperrt.

Außerdem waren zahlreiche Einsatzkräfte an der Übung "Abendstimmung" im Raum Prien im Einsatz.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien am Chiemsee

Quelle: rosenheim24.de

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