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Drachenboot auf dem bayerischen Meer

Freie Fahrt für Wikingerschiff "Freya" auf dem Chiemsee

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Die "Freya" am Anlegesteg. Die Passagiere waren sichtlich begeistert

Prien am Chiemsee - Der Chiemsee ist um eine Touristenattraktion reicher: Ab sofort fährt das Wikingerschiff "Freya" aus dem Kinofilm "Wicki auf großer Fahrt", das 2016 vor dem Rosenheimer Lokschuppen stand, über das bayerische Meer. Heimathafen ist das Schramlbad in Prien-Harass.

Bis zu 40 Passagiere können mehrmals täglich das Schiff "entern" und an einer zweistündigen Fahrt über den See teilnehmen. Am Freitagmittag war das Nordmann-Schiff bei seiner Jungfernfahrt über das Bayerische Meer bestens mit lokaler Polit-Prominenz, Vertretern der Chiemsee-Schifffahrt und Presse-Gästen besetzt. 

Die Passagiere genießen die Wickinger-Romantik

Auch der norwegische Honorarkonsul fährt mit

Honorarkonsul Max J. Aschenbrenner und Klaus Stöttner, MdL legen sich in die Riemen

Klaus Stöttner, der als Landtagsabgeordneter unter anderem für den Chiemsee zuständig ist, sowie der norwegischer Honorarkonsul Max J. Aschenbrenner waren mit an Bord und legten sich gleich mächtig in die Riemen. Stöttner, der sich aktiv für die Zulassung des Schiffs bei Ministerpräsident Horst Seehofer eingesetzt hatte, freute sich ganz besonders über die neue Touristenattraktion, von der er sich erhoffe, nicht nur viele Wicki-Fans an den Chiemsee zu locken, sondern auch die Landkreise Rosenheim und Traunstein näher zusammen zu bringen.

Rudern, Ankern, Loten - Voller Einsatz für die Passagiere

Schramlbad-Betreiber Manfred Eckerl

Das nach der nordischen Göttin Freya benannte Schiff, dass originalgetreu einem Wikinger-Frachtschiff nachgebaut ist, wird unter der historischen Fassade ganz modern von einem 150 PS Außenbordmotor angetrieben, bietet den Passagieren aber auch die Möglichkeit, sich selbst an den Rudern zu versuchen. "Wir wollen den Gästen Aktivität bieten", so kommentierte Manfred Eckerl, Leiter des Schramlbads, den schweißtreibenden Spaß. "Man erhält einen Eindruck davon, wie anspruchsvoll das Rudern ist und wird dadurch noch mehr von der Leistung der Wikinger beeindruckt, in ihren Drachenbooten haben sie es immerhin von Norwegen bis nach Amerika und den vorderen Orient geschafft." 

Fahrgäste hätten außerdem die Möglichkeit, beim Navigieren, Loten, Steuern und Ankern mitzuwirken. Sogar Segeln könne man ab nächstem Jahr. Inseln anlaufen dürfe man nicht, doch dass sei sogar ein Vorteil: "Die Leute wollen lieber länger auf dem Wasser sein und was erleben - mit dem Wikingerschiff  bieten wir genau das an", so der sichtlich stolze Besitzer.

"Freya" zierte vorher den Lokschuppen in Rosenheim

Die "Freya", ursprünglich für den Film "Wicki auf großer Fahrt" aus dem Jahr 2011 gebaut, erfreute die Rosenheimer schon 2016 als großer Blickfang vor der "Wikinger!"-Ausstellung vor dem Lokschuppen. Schon vor Beginn der Ausstellung hatte Manfred Eckerl  mit Lothar Böhm, Inhaber der Segelschule Prien und Dr. Peter Miesbeck, Leiter des Lokschuppen die Idee, das beliebte Fotomotiv auf den Chiemsee zu bringen.

Der Kopf der "Freya"
Das Schiff ist für Firmenevents und Incentives buchbar

Vier mal täglich soll "Freya" nun vom Schramlbad in Prien-Harras aus ablegen. Ein eigener Steg wurde dafür extra angefertigt. Datum und Uhrzeit der Fahrten sind unter www.chiemsee-erlebnis.de ersichtlich. Über die Homepage können auch Tickets gekauft werden. Erwachsene zahlen 25 Euro für die zweistündige Fahrt, Kinder von 7 bis 17 die Hälfte. Auch private Gruppen können das Schiff buchen und in ihre Feier am Schramlbad einbinden. 

CF

Quelle: rosenheim24.de

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