Streitthema in Prien

Sanierung der Kampenwandstraße - Anlieger schalten Anwalt ein

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Prien - Die Sanierung der Kampenwandstraße in Prien erregt die Gemüter der Anwohner. Den Hauptanteil an Kosten nämlich sollen sie tragen. Dagegen wehren sie sich und schalteten jetzt sogar einen Rechtsanwalt ein.

Noch in diesem Jahr möchte die Marktgemeinde mit der Sanierung der mit Schlaglöchern gespickten Kampenwandstraße beginnen. In der Sitzung des Marktgemeinderats im Dezember wurden im Zuge der Haushaltsplanung bereits die Kosten dafür mit 750.000 Euro veranschlagt. In der Hauptsache sollen die Erschließungsbeiträge den Anwohnern in Rechnung gestellt werden, berichtet das OVB. Doch diese wehren sich vehement, schalteten kürzlich sogar einen Anwalt ein. 

Dieser wolle laut OVB mit der Gemeinde vor Erlass der Beitragsbescheide in Kontakt treten, mögliche Problempunkte diskutieren und zudem erreichen, "dass die Gemeinde gegenüber unseren Mandanten nur das in Rechnung stellt, was rechtmäßig ist". Seinen Mandanten empfehle er, gegen die Beitragsbescheide in jedem Fall Widerspruch einzulegen, nach Ablauf der einmonatigen Frist treten diese sonst unwiderruflich in Kraft.

Am Mittwoch, 17. Januar finde eine Informationsveranstaltung statt, bei der der Markt die Bürger über Details der Baumaßnahmen informieren möchte, so das OVB.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-heimatzeitungen.de oder in Ihrer gedruckten Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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