Anner: „Prien liegt mir extrem am Herzen“

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Prien am Chiemsee - Mehr als 80 Interessierte waren in das Restaurant „Hacienda“ gekommen, um den Priener Bürgermeisterkandidaten Michael Anner näher kennen zu lernen.

Dies geschah in Form eines „Talks“, bei dem sich Anner auf offener Bühne den Fragen des Priener Moderators Andreas Lindner und der Bürger stellte.

„Prien liegt mir extrem am Herzen“ lautete die erste Antwort Anners auf die Frage nach dem Motiv für seine Kandidatur. Wie ein Leitmotiv prägte dieser Satz das nachfolgende mehr als einstündige Gespräch, in dem die Liebe zu seinem Heimatort immer wieder in Anners Äußerungen durchklang.

Wer wie er in Prien geboren und mit der Landwirtschaft beim Helfen und Bulldogfahren bei den benachbarten Bauern aufgewachsen sei, „weiß wo die Milch herkommt“, beschrieb Anner sein Heimat­gefühl. Wenn er später für Schulausbildung und Beruf längere Zeit außerhalb Priens verbringen musste, habe er „dort sofort wieder vor Augen geführt bekommen, wie schön es in Prien ist“.

Nach einer Banklehre erwarb sich Anner Erfahrung in der Kundenberatung bei der Sparkasse und kam dort frühzeitig in Führungspositionen. Er war acht Jahre stellvertretender Filialleiter und leitete danach zwölf Jahre die Geschäftsstelle in Bernau. Heute ist er als Berater in der Anlageberatung und Finanzplanung von vermögenden Kunden tätig. In seiner beruflichen Karriere habe er gelernt, wie man führt („nicht durch Druck, sondern durch Begeisterung“), aber auch – besonders im Umgang mit Finanzen – strategisch vorzugehen und unternehmerisch zu denken.

Zur Politik kam Anner bereits mit 16 Jahren über Schüler-Union und Junge Union. Seine in dieser Zeit geknüpften Kontakte - so zu der jetzigen Staatsministerin Ilse Aigner - habe er über die Jahre zu einem dichten Netzwerk entwickelt. Er hob vor allem auch die guten Beziehungen zu den benachbarten Bürgermeistern hervor. Als wichtigste Voraussetzung für das Amt des Bürgermeisters sehe Anner die Fähig­keit an, Menschen als Team zu führen und gute Ideen aus dem Team aufzunehmen. Ein Bürgermeister müsse Visionär sein und unternehmerisch denken. Als Beispiel für ersteres forderte Anner, unter Beteiligung der Bürger Leitbilder für Prien und den Priener Tourismus zu entwickeln. Letzteres bedeute auch, Investitionen planmäßig und rechtzeitig anzupacken „bevor es richtig teuer wird“. Beispiele seien die Straßen­sanierung und das Heimatmuseum. Bei der Ortsentwicklung – z.B. im Bahnhofsumfeld und bei den Parkmöglichkeiten – müsse darauf geachtet werden, dass trotz der fast städtischen Infrastruktur der ländliche Charakter Priens erhalten bleibe.

Anstehende Sachthemen seien ferner die Sanierung der Spielplätze, die Schaffung bezahlbaren Wohnraums auch für Mieter, die Verkehrsentlastung und eine kontinuierliche Unterstützung der Vereine. Anner betonte aber, das wichtigste, was er als Bürgermeister ändern wolle, seien nicht unbedingt die Sachthemen, sondern die Art und Weise, wie man diese Themen angeht:

Der Bürgermeister müsse die Führung haben, aber Bürger und Gemeinderäte rechtzeitig informieren und mitnehmen, anstatt ihnen im Alleingang entwickelte fertige Konzepte vorzusetzen. Dazu gehöre auch, Ergebnisse der Bürgerbeteiligung (Ortsentwicklung, Verkehrskonzept) endlich zu diskutieren und umzusetzen. Als Bürgermeister wolle er einen kooperativen Führungs- und Verhandlungsstil pflegen und die Sachthemen strategisch und nachhaltig angehen. Zum Abschluss rief Anner den Bürgern zu: „Prien braucht einen Bürgermeister, der in Prien verwurzelt ist, damit die Seele von Prien erhalten bleibt!“

Nach einer Frage- und Diskussionsrunde schloss Anner die Versammlung mit der Einladung zur nächsten Veranstaltungen am 20.02.2104 mit Landratskandidat Wolfgang Berthaler.

Pressemitteilung CSU Ortsverband Prien

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