Spatenstich für 30 neue Mietwohnungen

Prien - 30 neue Mietwohnungen für Menschen mit Behinderung sollen im Ort entstehen. Der Spatenstich erfolgte am Dienstag. 

Mitten in Prien wird eine Wohnanlage für Menschen mit Behinderung entstehen. Der Spatenstich für das Großprojekt fand am Dienstagnachmittag statt. Die Wichtigkeit der Anlage war auch anhand der Gästeliste zu erahnen: Günther Bauer vom Verein "Leben mit Handicap e.V.", Bürgermeister Jürgen Seifert, Landrat Josef Neiderhell, OVB-Geschäftsführer Oliver Döser, die Landtagsmitglieder Maria Noichl und Klaus Stöttner sowie Alfons Maierthaler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling waren gekommen.

Bis zum 31. August 2012 soll auf dem Grundstück neben dem großen Kursaal ein Wohngebäude mit 30 Zimmern entstehen. Die Wohnräume sollen hauptsächlich von jungen Erwachsenen mit Behinderung bezogen werden. Die Familien beteiligen sich mit Einlagen an der Finanzierung. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen etwa 4,5 Millionen Euro. Ein Teil der Kosten wird durch Gelder aus der großen OVB-Spendenaktion abgedeckt.

30 neue Mietwohnungen

- Pressemitteilung Leben mit Handicap e.V.

Die Leben mit Handicap Prien GmbH & Co. KG will in Stauden in Prien a.Chiemsee 30 Mietwohnungen für Menschen mit Behinderungen bauen. Dazu hat die Regierung von Oberbayern ein staatliches Baudarlehen in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro bewilligt. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 4,1 Millionen Euro. Im Jahr 2011 stehen der Regierung von Oberbayern aktuell 27 Millionen Euro für Soziale Wohnraumförderung aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern zur Verfügung. Mit dem Projekt sollen vor allem Appartements für Menschen mit Behinderungen, die ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen wollen, geschaffen werden. Die Wohnungen sind in allen Geschossen barrierefrei gestaltet und erreichbar. Sie zeichnen sich weiter dadurch aus, dass zu den 30 Appartements in jedem der drei Geschosse großzügige Gemeinschaftsräume und –küchen gehören, die ein gemeinschaftliches und eigenständiges Wohnen unterstützen

Die Regierung von Oberbayern ist Bewilligungsstelle für Soziale Wohnraumförderung. Sie setzt die von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern zugewiesenen Mittel für die Förderung von Mietwohnungen ein und leitet die zur Förderungvon Eigenwohnraum vorgesehenen Mittel entsprechend dem gemeldeten Bedarf an die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden weiter. Im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit informiert die Regierung von Oberbayern Multiplikatoren in den Landratsämtern und kreisfreien Städten und bildet sie auch fort. Auskünfte erteilen die Regierung von Oberbayern, die Landratsämter sowie die kreisfreien Städte Ingolstadt und Rosenheim. Für die Maßnahmen auf dem Gebiet der Landeshauptstadt München steht das Referat für Stadtplanung und Bauordnung als Ansprechpartner zur Verfügung.

Bayerisches Wohnungsbauprogramm des Bayerischen Staatsministeriums des Innern fördert vor allem Familien mit Kindern, Alleinerziehende, ältere Menschen und Wohnungslose. Die Förderung hilft in erster Linie einkommensschwächeren Familien, eine angemessene Wohnung zu bekommen oder sich den Wunsch vom Eigenheim oder von einer Eigentumswohnung zu erfüllen. Mit den Fördermitteln aus dem Bayerischen Wohnungsbauprogramm werden Investitionen angestoßen, von denen auch Impulse auf die mittelständische Bauwirtschaft und das heimische Handwerk ausgehen. Vorrang bei der Förderung haben Maßnahmen, die kein neues Bauland beanspruchen, sondern auf innerörtlichen Brachflächen errichtet werden und solche, die vorhandene Bausubstanz nutzen.

Weitere Informationen zum Bayerischen Wohnungsbauprogramm im Internet abrufbar unter www.wohnen.bayern.de.

Quelle: rosenheim24.de

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